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Duderstadt Lindau: Lisa Laser expandiert
Die Region Duderstadt Lindau: Lisa Laser expandiert
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17:22 23.09.2013
Von Heinz Hobrecht
Eingerüstet: Das Hauptgebäude des Unternehmens Lisa Laser soll wärmegedämmt werden. Quelle: Schauenberg
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Lindau

„Nur gut, dass es Unternehmen wie Lisa Laser gibt“, sagt Uwe Ahrens, parteiloser Bürgermeister der Gemeinde-Katlenburg Lindau.

Seit acht Jahren ist Ahrens  Chef der Verwaltung in Katlenburg. Am vergangenen Sonntag haben ihn die Wähler für eine weitere Amtsperiode als hauptamtlichen Bürgermeister betätigt. Neben den Themen Nahversorgung und demografische Entwicklung sei ein Hauptaugenmerk seiner Arbeit darauf gerichtet, wie das Areal des Max-Planck-Instituts in Lindau nachgenutzt werden könne, erläutert Ahrens.

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„Eine wichtige Rolle dabei spielt das Unternehmen Lisa Laser“, sagt der Bürgermeister. In Verbindung mit der Max-Planck-Gesellschaft und einer  Maklerfirma sei es der Gemeinde Katlenburg-Lindau sehr daran gelegen, dem Unternehmen an der Max-Planck-Straße gute Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung zu schaffen.

Gegründet, expandiert und investiert

Ein Baugerüst auf dem älteren Teil des Max-Planck-Instituts in Lindau symbolisiert Hoffnung für die Zukunft. Von Abschiedsstimmung, wie sie sich im Hauptgebäude des Instituts für Sonnensystemforschung vor dem Umzug nach Göttingen breit macht, ist bei der Firma Lisa Laser nichts zu spüren. Im Gegenteil.

Das Unternehmen, im Jahr 1989 von drei Mitarbeitern an Ort und Stelle gegründet, expandiert und investiert, wie Juliane Teichmann von der Marketingabteilung berichtet. Über die Jahre hinweg habe sich die Firma gut entwickelt und die Produktionsstätten auf weitere Gebäude ausgedehnt. Zwei weitere Gebäude sollten möglichst noch erworben werden, erläutert Teichmann gegenüber dem Tageblatt.

Weltweit operierendes Unternehmen

Rund 60 Mitarbeiter arbeiten in dem weltweit operierenden Unternehmen, das Laser produziert, die in der chirurgischen Urologie zum Einsatz kommen. Beispielsweise können damit Harnsteine zertrümmert oder Gewebeschnitte im minimal invasiven Bereich vorgenommen werden.

Die gesamte Optik, Elektronik und Lasertechnik der Geräte wird von den Mitarbeitern des Betriebs selbst entwickelt, die Fertigung übernehmen teilweise auch Firmen aus der Region.

Heinrich-Otto Teichmann und Peter Fuhrmann sind die Geschäftsführer. Beide haben promoviert und das Unternehmen Lisa Laser mit gegründet.