Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Duderstadt Markierungen sollen Fahrer bremsen
Die Region Duderstadt Markierungen sollen Fahrer bremsen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:50 30.05.2017
Von Rüdiger Franke
Der Teilbereich der Westeröder Ortsdurchfahrt auf der Lasndesstraße 569 aus Richtung Duderstadt wird in diesem Jahr saniert. Quelle: Franke
Anzeige
Westerode

Für den Bereich von der Auffahrt Westerode Nord bis zur Kreuzung mit der L 569 habe Duderstadts Bauamtsleiter Johannes Böning einen Markierungsplan vorgestellt, so Vollmer. Die Maßnahmen sollen verkehrslenkend und geschwindigkeitsreduzierend wirken. So werde mit Haltelinien an den Einmündungen auf die Rechts-vor-Links-Regelung hingewiesen. Für eine weitere Reduzierung der Geschwindigkeit soll das Anbringen von sogenannten Klebe­borden sorgen. „Das sind 15 bis 16 Zentimeter hohe Streifen, die auf die Straße geklebt werden“, erklärt Vollmer. Damit würden Parkplätze an der Westeröder Straße markiert. „So ist es nicht mehr möglich, mit voller Geschwindigkeit zu fahren“, sagt Vollmer.

Erneuerung ab 2018

Versetzt auf beiden Seiten der Straße würden sie nach Vollmers Angaben für eine viermalige sogenannte Verschwenkung des Verkehrs sorgen. „Gleichzeitig tragen sie zur Lösung des Parkplatzproblems bei“, so der Ortsbürgermeister. Schon lange habe der Ortsrat besonders im Bereich der Mühlenstätte wegen des Friedhofs Parkraum schaffen wollen.

Die L 569 werde in diesem Jahr zwischen der Kreuzung und dem Ortsausgang Richtung Duderstadt erneuert, so Vollmer. Mit dem Bereich aus Richtung Nesselröden kommend bis zur Kreuzung werde 2018 begonnen. Für die aktuellen Arbeiten zur Sanierung der Hauptwasserleitung werde es allerdings mit dem geplanten Ende bis zum 30. Juni knapp. „Eventuell muss dann ohne Unterbrechung mit der Sanierung der Straße begonnen werden“, sagt Vollmer. Außerdem sei die Straße so schadhaft, dass die Arbeiten teilweise unter Vollsperrung erfolgen müssten.

Einig ist sich der Westeröder Ortsrat, dass weitere Maßnahmen zum Einhalten von Tempo 30 erforderlich seien. Die Bedarfsampel müsse auf jeden Fall bleiben. „Zum einen wegen des überörtlichen Kindergartens aber auch wegen der Schulkinder, die die Haltestellen in dem Bereich nutzen“, sagt Vollmer. Michael Kühne, Vorsitzender Gruppe WDB/Jan Rittmeier, plädiert für eine Ampelschaltung, die auf Rot springt, wenn sich ein Auto zu schnell nähert und verweist auf das Beispiel in Teistungen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Rust schlägt das Aufstellen von Betonkübel vor, welche ebenfalls zu einer niedrigeren Geschwindigkeit beitragen könnten.