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Duderstadt Max-Näder-Labor gegründet
Die Region Duderstadt Max-Näder-Labor gegründet
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18:49 08.09.2009
Empfang im Rathaus: H. Dietl, W. Nolte, T. Kuiken (von links).
Empfang im Rathaus: H. Dietl, W. Nolte, T. Kuiken (von links). Quelle: OT
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Todd Kuiken, Direktor am RIC, hat mit einem Besuch in Duderstadt die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Otto Bock in der neuen Forschungseinrichtung besiegelt. Die Bedeutung der Kooperation wurde durch einen Empfang Kuikens durch Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) im historischen Rathaus unterstrichen.

„Ich hoffe, dass diese Zusammenarbeit dazu beiträgt, Menschen mit Handicap zu helfen, aber auch Otto Bock und das Rehabilitation Institute international voran zu bringen“, so Nolte zu Kuiken sowie Hans Dietl und Michael Hasenpusch. Die Geschäftsführer für Forschung und Entwicklung bei Otto Bock hatten den amerikanischen Gast ins Rathaus begleitet.

Dietl übernahm es, die Ansprache Noltes für Kuiken ins Englische zu übersetzen. Hasenpusch ergriff im Namen von Otto-Bock-Chef Hans Georg Näder das Wort, um die Bedeutung der Kooperation mit dem RIC zu erläutern: Gründe dafür seien das Renommee des RIC sowie der Bedarf von Otto Bock, im größten Einzelmarkt Forschung zu betreiben. Und: „Es ist schön, dass der Name Max Näders nun in dieser Einrichtung überdauert“, nannte Hasenpusch einen dritten Grund.

Ingenieurleistung

Der Name Max Näders sei eng verknüpft mit Ingenieurleistungen in der Prothetik und gut bekannt im Bereich der Rehabilitation. Genau hier leiste sein Institut Forschungsarbeit, erläuterte Kuiken. In dem nach dem kürzlich gestorbenen Otto-Bock-Seniorchef benannten Laboratorium werde frei geforscht. Zudem arbeite hier das RIC mit Otto Bock in der Erforschung der therapeutischen Effizienz von Prothesen zusammen, erläuterte der Instituts-Direktor.

Die Kooperation von Otto Bock mit dem RIC könne auf der Zusammenarbeit in anderen Projekten aufbauen, erläuterte Dietl: „Wir fangen nicht bei Null an.“ Nolte wünschte den Wissenschaftlern abschließend „in dieser Zusammenarbeit viel Erfolg auf dem Weg zum Nobelpreis“.

Von Ulrich Lottmann