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Duderstadt Natursteinwerk Schäfer aus Duderstadt feiert 25-jährigen Firmenjubiläum
Die Region Duderstadt Natursteinwerk Schäfer aus Duderstadt feiert 25-jährigen Firmenjubiläum
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19:25 30.07.2013
Eichsfelder Familienbetrieb: Manfred Schäfer (links) mit Sohn Michael Schäfer und dessen Ehefrau Kerstin in der Firmenhalle.
Eichsfelder Familienbetrieb: Manfred Schäfer (links) mit Sohn Michael Schäfer und dessen Ehefrau Kerstin in der Firmenhalle. Quelle: Blank
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Fuhrbach

Naturstein – das sei längst kein Luxus mehr, sondern ebenso erschwinglich wie vergleichbare Materialien. Die Vielfalt der Möglichkeiten sei immer größer geworden.

Schäfer muss es wissen, seit 25 Jahren arbeitet sein Unternehmen mittlerweile mit dem massiven Naturprodukt Stein.

Die Kosten für die Bearbeitung durch die Hersteller seien gesunken, so würden die Natursteinmaterialien preislich kaum noch einen Unterschied zu beispielsweise Keramikprodukten machen, sagt Schäfer. 2004 hat der gelernte Industriekaufmann die Firma, die sich aus dem ehemaligen Natursteinwerk Reimann gegründet habe, von seinem Vater Manfred Schäfer (72) übernommen.

Der habe immer noch ein Auge auf den Betrieb, erzählt Schäfer Junior augenzwinkernd. Den Entschluss, in die Fußstapfen des Vaters zu treten, habe der in Seulingen wohnhafte 48-jährige Familienvater nie bereut. Einkauf, Verkauf, Beratung, Aufnahme und die Mitarbeiterführung gehören zu seinem Aufgabenbereich.

Steine zum Anfassen

Über 50 verschiedene Natursteinsorten in unterschiedlichsten Farben (Blau, Rot, Braun, Weiß, Beige) und aus den unterschiedlichsten Ländern (Brasilien, Indien, Italien, Spanien) bietet der Fuhrbacher Betrieb an. Viele Ausstellungsstücke und Steine zum Anfassen hat Schäfer vor Ort aufgebaut.

Ob Küchenarbeitsplatten, Waschtische, Treppen oder Bodenbeläge, es gibt kaum etwas, das sich nicht auch aus Marmor, Granit oder Sandstein fertigen ließe. „Materialien für die Ewigkeit“, so Schäfer. Für Beratungsgespräche nehme sich der Seulinger daher stets viel Zeit, damit seine Kunden die für sie individuell richtige Wahl treffen könnten.

Auch die Fertigungsstraße zu zeigen, auf der die tonnenschweren Gesteinsplatten bearbeitet werden, sei Schäfer bei jedem Kundenbesuch stets bereit. Der Zufriedenheitsgrad der Abnehmer lasse sich auch daran erkennen, dass viele anderen Neukunden, die noch eine gewisse Skepsis gegenüber Verarbeitungstechniken oder Material hätten, gestatteten, die von Schäfer verbauten Stücke direkt vor Ort in ihren Häusern zu begutachten.

Bei einer rund 7000 Einträge umfassenden Kundenkartei finde sich meistens jemand, der ein dem gewünschten Produkt ähnliches zuvor schon einmal bestellt habe, so Schäfer. „Die Bedenken werden dann sofort zerstreut“, erzählt der Geschäftsführer freudig.

Die familieninterne Nachfolge in der dritten Generation allerdings ist noch nicht geklärt: die beiden Töchter Alena und Lisa sowie Sohn Lennart sind noch zu sehr mit Schule beschäftigt. Ehefrau Kerstin arbeitet bereits mit im Betrieb.

Von Anna Kleimann