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Duderstadt Neue Flotte fährt mit Erdgas
Die Region Duderstadt Neue Flotte fährt mit Erdgas
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17:59 08.07.2009
Die ersten zwei Erdgasfahrzeuge auf Herbigshagen: Übergabe mit Spielmann, Kohl, Sonnemann und Neumann (von links).
Die ersten zwei Erdgasfahrzeuge auf Herbigshagen: Übergabe mit Spielmann, Kohl, Sonnemann und Neumann (von links). Quelle: Straubel
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„Ganz ohne Autos geht es nicht. Aber mit Erdgas betriebene Fahrzeuge sind eine in Sachen Umweltfreundlichkeit vorbildliche Lösung“, erläutert Michael Spielmann, Vorstand der Heinz-Sielmann-Stiftung die Entscheidung. Es seien etliche Wege zu erledigen, das gehe nicht ohne Kraftfahrzeuge. Vor allem in Sachen Umweltschutz sei man als Heinz-Sielmann-Stiftung in der Verantwortung, Vorbild zu sein. Das werde hiermit erfüllt.

Die Stiftung stellt ihren Fuhrpark auf erdgasbetriebene Fahrzeuge um. Seit etwas über sechs Wochen sind ein VW Passat (Mittelklassewagen) und ein VW Caddy (Kastenwagen) im Einsatz. Jetzt haben Heinz-Sielmann-Stiftung, vertreten durch Spielmann und Christoph Neumann (Öffentlichkeitsarbeit), Harz Energie, vertreten durch Andreas Sonnemann (Marketing), und Autohaus Abicht, vertreten durch Thomas Kohl (Leiter Kundendienst) die Fahrzeuge vorgestellt.

Indem man die Autos bei einem Duderstädter Autohaus erworben habe, verdeutliche sich auch wirtschaftlich die Verbundenheit der Stiftung mit der Region, so Spielmann.

Das Unternehmen Harz Energie unterstützt die Anschaffung von mit Erdgas, englisch CNG (Compressed Natural Gas), angetriebenen Autos mit je 600 Kilogramm Erdgas gratis. „Bei einem Verbrauch von sechs Kilogramm pro 100 Kilometer sind die ersten 10000 Kilometer also quasi kostenlos“ rechnet Sonnemann vor.

Sprit- und Steuersparer

Nicht nur der Treibstoff koste halb so viel wie Benzin. Auch in Sachen Kraftfahrzeugsteuer seien die Fahrzeuge überaus wirtschaftlich, so der Vertreter von Harz Energie. Autos wie der Passat TSI Eco Fuel – er stößt trotz einer Leistung von 150 Pferdestärken nur 117 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus – schlagen im Jahr steuerlich mit gerade 28 Euro zu Buche.

Von Matthias Moneke