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Duderstadt Ortsrat will geplante Investitionen nicht verschieben
Die Region Duderstadt Ortsrat will geplante Investitionen nicht verschieben
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17:00 31.01.2019
Die Fußgängerbrücke über die Muse ist marode und soll nach Wunsch des Ortsrates erneuert werden. Quelle: Eichner-Ramm
Tiftlingerode

Als erster der Duderstädter Ortsräte hat das Gremium in Tiftlingerode über den Haushaltsentwurf der Stadt Duderstadt beraten. Kritik gab es vor allem am Investitionsplan, denn mehrere geplante Investitionen sollen auf spätere Jahre verschoben werden. Und das stößt bei den Ortsratsmitgliedern auf wenig Gegenliebe.

„Im Bereich der angemeldeten und absolut überwiegend auch begründeten Investitionen können auch in diesem Jahr leider nicht alle Anregungen und Wünsche erfüllt werden. Darüber hinaus ist der im Verwaltungsentwurf dargestellte Finanzierungsbedarf in den Jahren 2020 – 2022 in dem Maße zu verringern, dass die dafür erforderlichen Kreditaufnahmen in den genehmigungsfähigen Bereich zurückgeführt werden.“ Mit diesen Worten hat Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) den Entwurf der Verwaltung der Zahlenwerke den Fraktionen und den Ortsräten vorgelegt. Am Mittwochabend hat der Ortsrat Tiftlingerode das Zahlenwerk dem Ortsrat beraten.

Anhand des vorgelegten Investitionsprogramms können einige Tiftlingeröder Projekte nicht in nächster Zeit realisiert werden. Es handelt sich um drei Projekte, wie der stellvertretende Ortsbürgermeister Klaus Deppener während der Sitzung des Ortsrates am Mittwochabend zusammenfasste.

Zum einen wünscht sich die Ortschaft, dass die Planungskosten für die Neugestaltung der Ortsmitte in Höhe von 50000 Euro berücksichtigt werden, betonte Deppener. Für die eigentlichen Arbeiten könnten dann im Rahmen der Dorferneuerung Zuschüsse in Höhe von 63 Prozent von Land fließen, ergänzte Bürgermeister Gerd Goebel (CDU). Das Projekt Dorfmitte war zusammen mit dem Umbau des Gemeindezentrums gemeinsam in das Programm der Dorfentwicklung aufgenommen worden.

Weiterhin kritisierte das Gremium, dass der „dringend notwendige Hochwasserschutz an der Muse“ laut Verwaltungsvorlage ebenfalls nicht im Zukunftsinvestitionsprogramm auftaucht. 75000 Euro wären für entsprechende Schutzmaßnahmen im Bereich Mühle und untere Friedensstraße erforderlich, um die angrenzenden Grundstücke vor Überflutung zu schützen.

Und schließlich werde der Neubau der maroden Fußgängerbrücke über die Muse „seit zehn Jahren immer wieder zurückgestellt“. Die geschätzten Kosten für das Bauwerk in Verlängerung der Friedensstraße belaufen sich auf rund 40000 Euro, so Deppener.

Haushaltsentwurf auch in den anderen Ortsräten Thema

Nicht nur die Ortschaft Tiftlingerode muss sich angesichts des Haushaltsentwurfs bei ihren Investitions- und Sanierungswünschen in Geduld üben. Die Verwaltungsvorlage steht in nächster Zeit auch in weiteren Ortsräten zur Diskussion. Am Dienstag, 5. Februar, beraten die Ortsräte Brochthausen/Langenhagen (17 Uhr, Landgasthaus „Zur Endstation“) und Hilkerode (19 Uhr, Pfarrraum, An St. Johannes 1). Es folgen am Mittwoch, 6. Februar die Ortsräte von Breitenberg (19 Uhr, Mehrzweckgebäude, Breitenberger Straße 9) und Mingerode (19.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus „Ratskeller“, Bachstraße 1). In Fuhrbach befasst sich der Ortsrat am Donnerstag, 7. Februar, (19 Uhr, Hotel „Der Kronprinz“, Fuhrbacher Straße 31-33) mit dem Thema. Die Ortsräte von Nesselröden am Montag, 11. Februar, (19 Uhr), Duderstadt und Westerode am Dienstag, 12. Februar, Gerblingerode und Immingerode am Mittwoch, 13. Februar, sowie Desingerode/Esplingerode/Werxhausen am Freitag, 15. Februar, folgen.

Von Britta Eichner-Ramm

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