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Duderstadt Auf der Suche nach einem Jugendraum
Die Region Duderstadt Auf der Suche nach einem Jugendraum
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12:03 28.02.2017
Von Rüdiger Franke
Quelle: Rampfel
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Westerode

Als Jugendbeauftragte wählten die Mitglieder einstimmig Silvia Pabst (CDU) und Jan Rittmeier (Gruppe WDB / Jan Rittmeier).

Nach der Wahl der Jugendbeauftragten nannte Tegtmeier weitere Punkt für die Jugendarbeit im Ort. So soll eine Jugendversammlung mit Jugendlichen von zwölf bis 16 Jahren einberufen und ehrenamtliche Ortsjugendpfleger ernannt werden. Darüber hinaus müsse einen Nutzungsvertrag für den späteren Jugendraum geben und ein Jugendbetreuungskonzept aufgestellt werden.

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„Es wäre schön, wenn es wieder einen Jugendraum in Westerode geben könnte“, so Tegtmeier. Dabei gab sie gleich Hinweise zu den Anforderungen an die Ausstattung eines solchen Raums. Der ehemalige Raum war wegen baulicher Mängel unter anderem an der Elektrik und der Gasleistung nicht mehr als Jugendraum nutzbar und musste geschlossen werden. Der Fachdienst Hochbau habe die Sanierungskosten an dem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert mit etwa 25 000 bis 30 000 Euro beziffert, wie Ortsbürgermeister Bernward Vollmer (CDU) erklärte. Als ortsteilprägendes Gebäude könne man aber über eine Sanierung in der Dorferneuerung und an eine neue Nutzung denken.

Michael Kühne, Vorsitzender der Gruppe WDB / Jan Rittmeier, regte an, sich aktiv im Ort umzuschauen. Eventuell könnten auch alte gewerbliche Räume angemietet werden, zumindest als vorübergehende Lösung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Rust erinnerte sich an den Jugendraum in seiner Jugendzeit, der damals im Pfarrheim untergebracht war. Deshalb sollte Kontakt mit der Kirche aufgenommen werden. Der Ortsbürgermeister brachte eine Damenumkleide mit Dusche ins Gespräch, wobei Rittmeier zu Bedenken gab, dass niemand in einem gefliesten Raum gern Musik hören mag, auch wenn dieser leicht zu pflegen sei. Also sei an der Stelle ein Umbau notwendig, erwiderte Bernward Vollmer. Eventuell müsse auch die Wand rausgenommen werden.

Stefan Schindler (Gruppe WDB / Jan Rittmeier) äußerte, dass der Ortsrat den Jugendlichen auf der Versammlung einen Raum präsentieren müsse. Sonst sei das Vertrauen der Jugendlichen schnell weg. Auch der stellvertretende CDU-Vorsitzende Florian Vollmer forderte, dass sich der Ortsrat ein festes Zeitfenster setzen sollte.