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Duderstadt Ortsrat will im September entscheiden
Die Region Duderstadt Ortsrat will im September entscheiden
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00:18 07.05.2019
Ortsbürgermeister Michael Skupski (rechts) mit den Ratsherren Sascha Behrmann (links) und Damian Müller haben im vergangenen Sommer über die Instandsetzung des Dorfbrunnens beraten. Quelle: Peter Heller
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Hilkerode

Ein erster Entwurf liegt bereits vor, ein, zwei weitere Vorschläge für die Gestaltung des Hilkeröder Dorfplatzes soll die Arbeitsgemeinschaft Brunnen bis September vorlegen. Dann will der Ortsrat entscheiden.

Einen neuen Brunnen soll Hilkerode im kommenden Jahr erhalten. Darüber herrschte am Donnerstag im Ortsrat parteiübergreifend Einigkeit. Den alten Brunnen von 1980 will die Arbeitsgemeinschaft, der neben Ortsbürgermeister Michael Skupski (parteilos) noch der Fraktionsvorsitzende der Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger, Sascha Behrmann, sowie Damian Müller (CDU) angehören, erst einmal wieder flott machen.

Wahrzeichen des Dorfes

Der Brunnen, das Wahrzeichen des Dorfes, soll vor allem während der beiden großen Umzüge in diesem Jahr, dem des Hilkeröder Carnevals Verein im Mai und dem der Schützen im Juni, funktionieren. Zum Vereinsjubiläum des Karnevalisten haben sich 52 Gruppen, darunter mehr als 30 Wagen, angesagt, berichtet Vereinsvorstand und Ratsherr Steffen Maur (SPD), der an der Sitzung nicht teilnehmen konnte, auf Tageblatt-Anfrage.

„Wir flicken die undichten Stellen des Brunnens, so dass er nicht nach zwei Tagen schon wieder trocken fällt“, versprach Skupski. Außerdem soll die störanfällige Pumpe repariert werden.

Entwurf mit seitlichen Wasserspeiern

Einen Entwurf für einen neuen Brunnen konnte die Arbeitsgemeinschaft dem Ortsrat präsentieren. Helmut Stephan Diedrich hat ihn erstellt, von dem auch der alte Brunnen stammt. Die neue Version, die über seitliche Wasserspeier verfügt, nutzt die drei Bronzescheiben des alten Brunnens. Sie zeigen die drei Hilkeröder Täler.

Freiwillige bepflanzen Blumenkübel

„Für die Bepflanzung der Blumenkübel, die wir vom Ortsrat bereits abbauen wollten, haben sich drei Bürger gefunden“, teilte Ortsbürgermeister Skupski mit. Hildegard Wollersen, Fritz Gerwin und Hiltrud Rust wollten diese Aufgabe übernehmen. Die neuen Pflanzen sollen nach den Eisheiligen gesetzt werden.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Rust, der auch dem Rat der Stadt angehört, forderte, dass auch über die Sitzgelegenheiten und die Bepflanzung nachgedacht wird. Alles solle aus „einem Guss“ sein, erklärte er. Der Platz spiele im Ort eine wichtige Rolle. Der Ortsrat führe dort seinen Neujahrsempfang durch. Vereine träfen sich vor oder nach Ausflügen am Brunnen. Senioren legten dort beim Weg durchs Dorf einen Stopp ein. Und gerade erst war der Dorfplatz Startpunkt für den Familienwandertag des Heimat- und Verkehrsvereins.

Supermarkt seit Jahren geschlossen

„Leider hat die Frequenz stark abgenommen, seit der Edeka-Markt vor ein paar Jahren schloss“, meinte der Ortsbürgermeister. Der Ortsrat der vergangenen Legislaturperiode hatte einen Versuch unternommen, in den leerstehenden Räumen direkt am Dorfplatz einen Dorfladen einzurichten. Das scheiterte aufgrund mangelder Resonanz der Hilkeröder. Behrmann zeigte sich aber zuversichtlich, dass sich irgendwann ein neuer Mieter finde. Beim alten Volksbankgebäude habe es auch geklappt. Dort gebe es nun einen Computerladen.

„Ein Kinderspielplatz lässt sich am Brunnen aufgrund des starken Verkehrs auf der Hilkeröder Straße nicht einrichten“, bedauerte Skupski. So bleibe es bei den zwei Kinderspielplätzen im Ort, dem am Pfingstanger und dem an der Schule. Für den letzteren setze sich die Elterngruppe „Pinsel und Farbe“ ein. Gut zehn Elternpaare hätten 2017 die Spielgeräte gestrichen. 2018 sei der Verkehrspfad nachgezeichnet worden. Der Platz werde gut angenommen. Oft brächten Eltern Kaffee und Brote mit.

Finanzierung über die Dorferneuerung

Der neue Dorfbrunnen, dessen Kosten der Ortsbürgermeister auf einige 10000 Euro schätzt, soll größtenteils mit Mitteln aus der Dorferneuerung finanziert werden. Wenn der Ortsrat sich auf ein Konzept geeinigt habee, werde die Stadt die Planung konkretisieren.

Im Artikel wurden Namen korrigiert.

Von Michael Caspar

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