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Duderstadt Straße nach Otto Bock benannt
Die Region Duderstadt Straße nach Otto Bock benannt
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00:19 13.02.2019
Prof. Hans-Georg Näder und Bürgermeister Wolfgang Nolte enthüllen das Straßenschild. Mit dabei Näders Tochter Georgia (links). Quelle: Helge Schneemann
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Duderstadt

Die Straße führt vom Kreisel am Autohaus Lautenbach zur neuen B 446, der Duderstädter Ortsumgehung unweit des Ottobock-Firmengeländes. Die Umbenennung erfolgte passend zum 100-jährigen Bestehen des Unternehmens.

Der neue Name, erklärte Firmenchef Prof. Hans Georg Näder, freut uns als Familie total“. Die Umbenennung empfinde er als „tolle Wertschätzung unseres Unternehmens und seiner Mitarbeiter“. Auch diese Aktion belege, wie eng Ottobock mit dem Eichsfeld verbunden sei. Und zwar sowohl mit dem Unter- als auch dem Obereichsfeld, „aus dem viele unserer Mitarbeiter kommen“.

Mit Stadtpfeifern

Der Schilder-Enthüllungsakt ging bei Wind und Regen kurz und kompakt über die Bühne, allerdings nicht ohne einige Klänge der Duderstädter Stadtpfeifer und einem kühlen Bier. Neben Näder unter anderem anwesend: Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), der Vorstand der Schützengesellschaft Duderstadt von 1302 und Duderstadts politisches Urgestein Lothar Koch (CDU).

Um das Straßenschild von seiner Umhüllung zu befreien, legten Näder und Nolte gemeinsam Hand an. Nach der Enthüllungszeremonie traf man sich im historischen Rathaus.

Einweihung der „Otto-Bock-Straße“

Das 100-jährige Bestehen des Orthopädie-Unternehmens Ottobock wird am Montag, 18. Februar, in Duderstadt mit einem Festakt gefeiert. Mit dabei: die Bundeskanzlerin. Angela Merkel (CDU) hatte Duderstadt zuletzt vor fünfeinhalb Jahren besucht. Damals war sie als Hauptrednerin einer CDU-Veranstaltung im Bundestagswahlkampf 2013 aufgetreten. Der jetzige Kanzlerinnen-Besuch in Duderstadt sei schon vor längerer Zeit verabredet worden, erklärt Näder: „Der Terminkalender von Frau Merkel ist eigentlich übervoll. Aber wir sind seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden.“

Festakt am 18. Februar

Am Festakt am 18. Februar mit etwa 350 geladenen Gästen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kirche wird auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) teilnehmen, hat das Unternehmen mitgeteilt. Beginn ist um 11.30 Uhr. Damit jeder Interessierte die Redebeiträge verfolgen kann, wird die Veranstaltung live im Internet übertragen. Für die drei Tage vom vom 6. bis 8. September dieses Jahres ist zum Firmenjubiläum ein Fest für Firma, Freunde und Familie geplant.

Die heutige Ottobock HealthCare GmbH wurde am 13. Januar 1919 als Orthopädische Industrie GmbH von dem Unternehmer Otto Bock in Berlin gegründet. Das Ziel: die vielen Kriegsversehrten des Ersten Weltkriegs mit Prothesen und orthopädischen Produkten zu versorgen. Da die hohe Nachfrage durch handwerkliche Produktionsmethoden kaum zu decken war, begann Otto Bock, Prothesenteile in Serie herzustellen. Damit stellte er die Anfertigung solcher Produkte auf industrielle Herstellungsmethoden um.

Revolutionäres C-Leg

Ottobock gilt mittlerweile als Weltmarktführer in der Orthopädietechnik. Revolutionär war beispielsweise die Entwicklung des C-Legs mit einem computergesteuerten künstlichen Knie, das seinen passiven Widerstand automatisch anpasst, um sich den unterschiedlichen Gangarten der Patienten anzupassen.

Das Unternehmen mit dem Hauptsitz im Eichsfeld beschäftigt weltweit an gut 50 Standorten mehr als 7600 Mitarbeiter, davon etwa 6500 im Kernbereich Ottobock HealthCare.

Von Matthias Heinzel

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