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Duderstadt Konzepte für Freiwillige und Sponsoren
Die Region Duderstadt Konzepte für Freiwillige und Sponsoren
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00:17 23.02.2017
Von Claudia Nachtwey
Quelle: GT Archiv
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Duderstadt

Nachdem Mitte Februar beim Stadtrundgang durch Duderstadt Leerstände gesucht wurden, die einen Rahmen für künstlerische Aktivitäten bieten könnten, wurden nun weitere Ansprechpartner genannt, die unterschiedliche Themenbereiche abdecken sollen. Das Festival soll sich dadurch auszeichnen, dass es vor allem durch die Bürger der fünf Städte getragen wird. Ziel ist es, auf attraktive Leerstände aufmerksam zu machen, mögliche Käufer oder Investoren zu interessieren oder Ideen für Eigentümer zu liefern und die Lebensqualität in den Städten zu steigern. „Hier sind vor allen die Bewohner der Städte gefragt“, sagte Festival-Intendant Bernhard Kühne. Beim Treffen im Duderstädter Rathaus ging es darum, die Arbeit in bestimmten Themen-Gruppen zu konzentrieren. Wer koordiniert den Internetauftritt, wer spricht die Besitzer der Leerstände an, wer organisiert ehrenamtliche Helfer? Als Ehrenamt kann die Hilfe vom Deutschen Roten Kreuz, den Feuerwehren, den Landfrauen, Pfadfindern oder anderen Institutionen ebenso gesehen werden wie das Angebot von Bürgern, Schlafmöglichkeiten für Künstler, Touristen und Couch-Surfer anzubieten. Auch lals Pate für ein Objekt können sich Bürger mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten einbringen. Die Volksbanken Südniedersachsen sind Prämiumsponsor des Festivals, in Duderstadt die Volksbank Mitte. Außerdem werden weitere Sponsorenkonzepte entwickelt, erklärte Kühne. So bestehe die Möglichkeit, eine Veranstaltung zu unterstützen und damit ein Kontingent an Tickets zu erhalten oder das Festival insgesamt zu unterstützen. Auch Sponsoren-Gemeinschaften seien möglich, in denen sich Berufs- oder Nachbarschaftsgruppen oder Vereine zusammentun, um Veranstaltungen zu finanzieren, sagte Kühne.

„Es werden auf jeden Fall auch Künstler in die Städte kommen, die man bisher hier noch nicht gesehen hat“, verspricht der Intendant.

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Alle aktuellen Infos zu Bewerbungen für Künstler, Ansprechpartner, Sponsoren und andere werden stetig ergänzt unter festival-dkkd.de.

Bisherige Konzeptideen in Duderstadt

Mit einem Konzert in der Basilika St. Cyriakus soll das DKKD-Festival in Duderstadt eröffnet werden. Weitere Konzeptideen sind „Open Ateliers“ – Duderstädter Künstler öffnen ihre Ateliers, auswärtige Künstler präsentieren ihre Werke in Leerstandimmobilien in der Innenstadt. Das Heimatmuseum soll zum Sonderausstellungsbereich für „Fachwerk – Die Kunst der Holzverbindungen“ von Stephan Sauerland werden. Platz für ein Internationales Café, für eine DKKD-Infostelle sowie für Fotoausstellungen, Lounge-Bar, Vorträge und Workshops könnten das Westerturm-Ensemble/ Bachmann´sche Haus bieten. Lesungen, Ausstellungen und Konzerte sollen in Kooperation mit dem Kunstverein „Kunst bist Du...derstadt“, mit dem Literaturverein Creativo und dem Kulturwerk Euzenberg an verschiedenen Orten präsentiert werden. Stadtführungen wollen Hermann Thallau (Kunst) und Michael Schmutzer (Architektur) anbieten. Und die evangelische Pfarrgemeinde St. Servatius schlägt zum Thema „500 Jahre Reformation“ die Ausstellung „Das Gebet“ an Ober- und Unterkirche, Rathaus und Sparkassenfoyer vor.