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Duderstadt Polizeiorchester spielt in Basilika und will „Mit Musik helfen“
Die Region Duderstadt Polizeiorchester spielt in Basilika und will „Mit Musik helfen“
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21:00 12.09.2019
Das Polizeiorchester spielt in der Duderstädter Basilika für den guten Zweck. Quelle: Eichner-Ramm
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Duderstadt

Um Spenden für das Lorenz-Werthmann-Haus in Duderstadt einzuspielen, ist am Donnerstagabend das Polizeiorchester Niedersachsen in großer Besetzung in die Basilika gekommen. Dort haben die Musiker unter Leitung von Thomas Boger im Rahmen ihrer Konzertreise durch Niedersachsen unter dem Motto „Mit Musik helfen“ Station gemacht. Nicht zum ersten Mal übrigens, wie Hausherr Propst Bernd Galluschke sagte.

Organisiert worden war das Konzert vom örtlichen P0lizeikommissariat, der Katholischen Polizeiseelsorge Niedersachsen und dem Dekanat Untereichsfeld / Pfarrei Duderstadt St. Cyriakus. Karl-Hubert Wüstefeld, Leiter des Polizeikommissariats Duderstadt, wies eingangs der Veranstaltung auf das 110-jährige Bestehen des Orchesters hin – die Zahl 110 habe auch als Notruf für die Polizei eine besondere Bedeutung.

Das musikalische Programm in der fast voll besetzten Basilika hat nicht nur den Zuhörern einen abwechslungsreichen Konzertabend beschert. Es hat auch die musikalische Bandbreite des Polizeiorchesters eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Chefdirigent Boger erläuterte den Zuhörern, welche Lieder gespielt werden und wer sie komponiert oder auch arrangiert hat.

Ob klassische Werke von William Boyce oder Johann Sebastian Bach, Klezmer Classics des Holländischen Komponisten John de Neij, mystische Klänge des Vorderen Orients beim Stück „Arabesque“ des Komponisten Samuel R. Hazo, dem 1968 von Michel Legrand komponierten Popsong „Windmills of Your Mind“ oder schließlich dem Gospelsong „When the saints go marching in“.

Ein Orchester voller Solisten

In der Basilika kam der voluminöse Klangkörper des Niedersächsischen Polizeiorchesters gut zur Geltung. Von der tollen Akkustik des Gotteshauses profitierten auch die Solisten, die bei den verschiedenen Stücken überzeugten. Boger stellte sie vor und betonte, dass das Orchester eigentlich nur aus Solisten bestehe. Musiker aus zwölf Nationen spielten mit, „aus Korea, Russland, Rumänien und sogar aus Schwaben haben wir jemanden dabei“, scherzte der Chefdirigent.

Nach gut anderthalb Stunden gab es Beifall für die Musiker des Orchesters und die eine oder andere Spende ans Lorenz-Werthmann-Haus. Dafür dankte Ralf Regenhardt, Vorstandssprecher des Caritasverbands Südniedersachsen, unter dessen Dach die Begegnungsstätte im Herzen der Stadt arbeite.

Von Britta Eichner-Ramm

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