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Duderstadt Positive Reaktionen auf Zuwendungsbescheid für Hallenbad-Neubau
Die Region Duderstadt Positive Reaktionen auf Zuwendungsbescheid für Hallenbad-Neubau
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18:27 22.12.2017
Badleiter Uwe Tuma begrüßt die neue Entwicklung. An der Südseite des Freibades (rechte Seite) könnte das neue Hallenbad entstehen. Quelle: Rüdiger Franke
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Duderstadt

Einer der stärksten Verfechter einer gebündelten Lösung von Hallen- und Freibad an der Talwiese ist Lothar Koch. Schon als zum Jahresbeginn die Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) und Fritz Güntzler (CDU) ihre Unterstützung für eine Zuwendung aus der Sportstättenförderung des Bundes zur Sanierung des Hallenbades zusagten, wurde der damalige Landtagsabgeordnete nicht müde, dafür zu plädieren, eine Lösung für einen gemeinsamen Standort zu finden. „Ich bin absolut dagegen, das alte Bad zu sanieren“, sagt er. Eine Zusammenlegung sei in seinen Augen die einzig richtige Lösung. Zustimmung hierfür habe er am Dienstag auch noch einmal von Hans Georg Näder erhalten. „Er hat mir das bei der Verleihung des Leibniz-Ringes noch einmal bestätigt. Wir sollten mehr Mut haben und die anderen Mittel einwerben.“ Die Bewilligung sei für das gesamte Untereichsfeld wichtig, so Koch: „Wir können nicht ohne Hallenbad / Freibad sein.“ Deshalb freue er sich, dass die Mittel sowohl für den Neubau als auch die Sanierung eingesetzt werden könnten und man durch diese wesentliche Entscheidung variabel sei.

„Wichtiger Meilenstein“

Als „wichtigen Meilenstein“ hat Badleiter Uwe Tuma den Zuwendungsbescheid bezeichnet. Es gebe aber noch viele weitere Meilen, ehe jemand in einem neuen Hallenbad schwimmen könne. „Die Hauptarbeit beginnt jetzt erst.“ Dudertadts Bürgermeister Wolgang Nolte (CDU) erklärte, dass es bereits an verschiedenen Stellen erste Sondierungen gegeben habe. Nolte deutete ein mögliches Miteinander mit dem Landkreis Göttingen an, sprach aber auch von einem Miteinander mit dem Land Niedersachsen. Im neuen Jahr gelte es, die Kontakte zu vertiefen. In der Koalitionsvereinbarung der Landesregierung gebe es Punkte zur Sanierung vorhandener Projekte, Sport und Schulen.

Viele Fragen bis zur Entscheidung

Im Bewilligungsbescheid sei der Stadt Duderstadt ein Termin bis März / April eingeräumt worden, die verbleibende Finanzierung zu nennen. Nolte berichtete, dass er nach Gesprächen in Berlin davon ausgehe, dass die Stadt bis Mitte des Jahres Zeit habe. Schließlich müssten im Kultus- beziehungsweise Innenministerium des Landes nun erst die entsprechenden Richtlinien zur Koalitionsvereinbarung erarbeitet werden. Darüber hinaus müsse geklärt werden, was die Betreibergesellschaft EBB und die Stadt Duderstadt leisten können. Zwar stünde die Stadt sicher in einer besonderen Verantwortung, doch auch die Folgekosten müssten gesichert sein. Wie viel könne auf den derzeitigen Betrag von 350 000 bis 500 000 Euro draufgepackt werden, ohne die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft zu gefährden? Wenn dann die Baukosten und auch das Bauordnungsrechtliche geklärt seien, dann könne erst die Entscheidung fallen, ob die Stadt diesen Weg gehen könne oder nicht.

“Das ist der Knaller“

„Das ist der Knaller“, sagte Bernd Schwien von der Frühschwimmer-Initiative, als er vom Zuwendungsbescheid für eine Zusammenlegung hörte. Das dadurch ausgehende Signal sei wahnsinnig stark, erklärte der Professor an der Hochschule Nordhausen mit einer Professur für Finanzierung sozialwirtschaftlicher Organisationen. Eine Bündelung sei die Lösung, die strategisch am sinnvollsten sei. Die Frühschwimmer, eine Gruppe von 15 bis 20 Aktiven, bräuchten nur ein 25-Meter-Becken. Aus einem Gesamtkonzept Freibad / Hallenbad könne eventuell auch ein ganzes Badkonzept entstehen. Dieter Arend, Vorsitzender des DLRG-Ortsvereins Eichsfeld hält ein Therapiebecken für „eine notwendige Investition“. Durch medizinische Anwendungen könne die Nutzung gesteigert werden. Und das Bad sei vor allem nach einem Neubau auf mehr Nutzung angewiesen. So könnten zum Beispiel Vereine Schwimmen als ganzheitliches Training nutzen. Fantasie sei auch für die Nachnutzung des jetzigen Hallenbades gefragt. Dort müsste etwas Intelligentes für die Schulen, die es umschließen entstehen. Aber das sei erst „der übernächste Schritt“.

Von Rüdiger Franke

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