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Duderstadt Praxisnahe Präsentationen bei 12. Eichsfelder Berufsfindungsbörse
Die Region Duderstadt Praxisnahe Präsentationen bei 12. Eichsfelder Berufsfindungsbörse
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19:38 17.09.2014
Zeigen in den Berufsbildenden Schulen Duderstadt das Lagern eines Pflegebedürftigen: Jana Nielebock, Nicole Schikora, Abteilungsleiterin Katharina Peselmann, Philipp Nachtwey, Janine Findeisen und Karin Sonnabend (von links).
Zeigen in den Berufsbildenden Schulen Duderstadt das Lagern eines Pflegebedürftigen: Jana Nielebock, Nicole Schikora, Abteilungsleiterin Katharina Peselmann, Philipp Nachtwey, Janine Findeisen und Karin Sonnabend (von links). Quelle: Richter
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Duderstadt

Der Leiter der Abteilung Wirtschaft an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Duderstadt hat die Börse in den vergangenen Jahren organisiert und ist nun Mitglied im vorbereitenden Arbeitskreis.

„Am besten sind praxisnahe Darstellungen. Dann können sich die Besucher etwas Konkretes unter den Berufen vorstellen“, weiß Saul aus Erfahrung. So will das Team Pflege der BBS während der Berufsfindungsbörse am Sonnabend, 18. Oktober, einen Pflegeraum einrichten. Hier zeigen Schüler mit Hilfe von menschenähnlichen Puppen, welche Aufgaben die Grundpflege von alten Menschen umfasst und wie versucht wird, deren Mobilität zu fördern.

„Ziel einer aktiven Pflege ist es, die Bewohner von Alteneinrichtungen und Pflegebedürftige im häuslichen Umfeld in ihrer weiteren Selbstständigkeit zu unterstützen“, erläutert Katharina Peselmann, Leiterin der Abteilung Hauswirtschaft und Pflege in den Berufsbildenden Schulen.

Zum Aufgabenfeld von staatlich anerkannten Altenpflegern gehöre auch die Begleitung bei Aktivitäten des täglichen Lebens. Neben Informationen zum Ausbildungsgang will das Team aufzeigen, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem erfahren Interessenten, wie sie sich in dem zertifizierten Bereich Altenpflege umschulen lassen können.

Aktiv vertreten ist die BBS auch mit ihren Fachoberschulen. Ehemalige Schüler werden aus ihrem heutigen Arbeitsalltag berichten und erläutern, welche Fähigkeiten für die jeweiligen Berufe vonnöten sind und welche weiterführenden Perspektiven sich mit einem Abschluss ergeben.

Besucher lernen viele Berufe kennen

Jugendlichen und ihren Angehörigen legt Saul gleich aus mehreren Gründen einen Rundgang über die Börse ans Herz. Sie könnten eine große Bandbreite an beruflichen und schulischen Ausbildungsmöglichkeiten kennen lernen, die im Untereichsfeld in dieser kompakten Form sonst nie zu sehen sind.

„Das ist eine bessere Möglichkeit, als sich nur aus dritter Hand zu informieren“, betont Saul und meint damit Eltern und die Agentur für Arbeit. Schülern biete sich die Möglichkeit, mit Ausbildungsanbietern ins Gespräch zu kommen, „Das ist doch viel persönlicher als über eine anonyme Bewerbung“, sagt der 35-Jährige.  

Für Unternehmen biete die Börse eine gute Gelegenheit, sich potenziellen Bewerbern um einen Ausbildungsplatz vorzustellen. Die Firmen hätten das Ohr am Puls der Jugendlichen und erfahren, welche Interessen sie haben. „Ein Marketingeffekt ist für die Aussteller in jedem Fall dabei“, sagt der Abteilungsleiter.

Eine Befragung der Aussteller nach der vergangenen Börse habe ergeben, dass die Bewerber interessierter und die Gespräche an den Ständen länger und intensiver als im Vorjahr gewesen seien. „Viele Betriebe haben aus dem Pool derjenigen, mit denen sie gesprochen haben, ihre späteren Auszubildenden gewonnen“, so Saul.

Duales Studium ist immer gefragter

Ein Trend ist nach seinen Beobachtungen, dass sich Jugendliche vermehrt für das Duale Studium interessieren. Damit würden sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. „Sie erhalten einerseits eine grundsolide Ausbildung,  und andererseits eröffnen sich ihnen Aufstiegschancen im Unternehmen“, sagt Saul.

Auffallend sei, dass Mädchen sich bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oft besser informiert zeigen als Jungen. Außerdem würden sie sich vermehrt für männerspezifische Berufe wie die Tätigkeit als Kfz-Mechatronikerin interessieren.

Neben der Präsentation von schulischen und betrieblichen Ausbildungen wird es bei der Berufsfindungsbörse auch ein informatives Rahmenprogramm geben, kündigt der Abteilungsleiter an. So werden das Freiwillige Soziale und das Freiwillige Ökologische Jahr vorgestellt, außerdem können Schüler an simulierten Einstellungsgesprächen teilnehmen oder in Fachvorträgen neue Erkenntnisse sammeln.

Von Axel Artmann

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