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Duderstadt Probe für „Gerempel im Tempel“
Die Region Duderstadt Probe für „Gerempel im Tempel“
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09:00 02.03.2019
Probe für das Musical "Gerempel im Tempel" eines Projektchors aus einer Kindergruppe für dieses Projekt und Erwachsenen des Singkreises St. Servatius. Quelle: Niklas Richter
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Duderstadt

Seit Januar sind die Kinder des Projektchors dabei wöchentlich für die Aufführung des Musicals „Gerempel im Tempel“ zu proben. Geleitet werden die Proben in Dudertsadt von Kerstin Nowakowski und Pastorin Christina Abel. Am vergangenem Wochenende trafen die Kinder bei den Proben erstmals auf die Erwachsenen vom Singkreis St. Servatius, die ebenfalls am Musical beteiligt sind.

Im Gemeindehaus nahmen sie am Intensivprobenwochenende teil. Unter Leitung von Nowakowski, die an der Heidekreis Musikschule tätig ist, übten sie diesmal nicht nur die Lieder des Musicals, sondern erhielten auch erste Anweisungen für die einzelnen Szenen. „Dass ich das Projekt leite, kam dadurch zustande, dass ich schon öfter mit Christina Abel zusammen gesungen haben“, berichtete Nowakowski. In einem Gespräch habe Abel sie dann gefragt, und sie habe zugestimmt. Besonders interessant sei das Projekt für sie, da ein Schwerpunkt ihrer Arbeit Kinderchöre seien, und in Duderstadt extra ein Chor gegründet worden sei.

Kreppband als Abgrenzung

Im Saal des Gemeindehauses waren auf dem Boden mit Kreppband mehrere Markierungen angebracht, an denen sich die Darsteller während der Probe orientieren sollten, denn die Markierungen begrenzten die Bühne. Nowakowski achtete darauf, dass die Darsteller diese auch einhielten und sich auch nicht an den zur Abgrenzung aufgestellten Tischen abstützten. Wichtig war ihr auch, dass die Darsteller egal, ob Kinder oder Erwachsene nicht nur den Inhalt ihrer Sätze kannten, sondern sie auch mit der richtigen Betonung sprechen konnten. Wenn dies nicht sofort gelang, dann ließ sie Sätze auch mehrmals wiederholen, bis sie zufrieden war.

Ein Prozedere, das ebenfalls während der Intensivprobe geübt wurde, war das richtige Stehen und Bewegen auf der Bühne. „Wenn ihr an der Reihe seid, dann solltet ihr möglichst weit vorne stehen“, war eine Anweisung, die sie mehrfach wiederholte. Zudem sei es auch wichtig, den Zuschauern nicht den Rücken zuzudrehen. Doch trotz der konzentrierten Arbeit und den Anforderungen, die Nowakowski stellte, hatten die Darsteller auch ihren Spaß und konnte über kleinere Missgeschicke auch lachen.

Guter Probenverlauf

Mit dem Verlauf der Probe zufrieden war Britt-Marie (9 Jahre), die gemeinsam mit ihren beiden Brüdern mitspielt. „Ich mag Theater und ich mag es mit anderen zusammenzuarbeiten“, erklärte sie, warum sie an der Aufführung von „Gerempel im Tempel“ teilnimmt. Für Amy (9 Jahre) ist es cool dabei zu sein und so zeigen zu können, dass Kinder auch eine Meinung haben können, die wichtig ist. „Die Proben laufen besser als erwartet“, sagte eine Teilnehmerin aus dem Singkreis. Eine weitere ergänzte, dass es schön zu sehen sei, dass es musikalischen Nachwuchs gebe. Die beiden Regieassistentinnen Amy und Pia sind von Abel gefragt worden, ob sie helfen möchten, und freuen sich nach eigenen Angaben, das Stück unterstützen zu können, da sie am Theater interessiert sind.

Aufführung in St. Servatius

In „Gerempel im Tempel“ wird die Vertreibung der Händler aus dem Tempel in Jerusalem erzählt. „Wir haben ein Stück gesucht, in dem möglichst viele mitmachen können, und in dem sowohl Kinder als auch Erwachsene dabei sind“, berichtete Abel. Aus ihrer Sicht werde die biblische Geschichte, die das Stück erzählt, durch die Musik lebendiger und überzeugender. Die Kulisse die bei der Aufführung während des Familiengottesdienstes in St. Servatius am Sonntag, 31. März, zu sehen sein wird, hat Andrea Himmelreich gebaut. „Sie ist Mitarbeiterin im Kindergottesdienst-Team und Tischlerin“, sagte Abel. Abel selbst freut sich schon darauf, dass die Darsteller im Gottesdienst endlich zeigen können, was sie über mehrere Monate hinweg geprobt haben.

Von Vera Wölk

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