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Duderstadt Programm der Volkshochschule in Duderstadt vorgestellt
Die Region Duderstadt Programm der Volkshochschule in Duderstadt vorgestellt
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21:33 19.01.2015
Von Nadine Eckermann
Präsentieren neues Programm: Eberwien, Lambertz, Schmidt. Quelle: Scauenberg
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Duderstadt

„Wir reagieren auf den demografischen Wandel“, erklärte Thomas Eberwien. Der Geschäftsführer der KVHS Südniedersachsen, der in seiner neuen Funktion auch für die Außenstelle in Duderstadt zuständig ist, nannte dabei das Stichwort „lebenslanges Lernen“.

Heute ständen Firmen vor der Herausforderung, älter werdenden Mitarbeitern abzuverlangen, sich auf Neuerungen einzustellen. Dies gelinge einfacher, wenn die Menschen das Lernen selbst gelernt und Lerntechniken über die Jahre hinweg immer wieder trainiert hätten. Zudem biete die KVHS unter dem Stichwort „Projekte, Beruf“ Fortbildungen, die sich auf konkrete Anwendungsfelder im Berufsleben bezögen wie etwa die Weiterbildung zur Fachkraft Inklusion, die erstmals im Februar angeboten werde.

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Einen weiteren Schwerpunkt habe die KVHS auf den Bereich „Gesundheit“ gelegt, erklärte Fachbereichsleiterin Bernadett Lambertz. Yoga, Pilates und Thai Chi würden ebenso nachgefragt wie Zumba. Außerdem sei der Bereich „Sprachen“ aktuell beliebt – sowohl als Bildungsurlaub als auch in Einzelterminen.

„Jede Außenstelle mit jeder ihrer Besonderheiten bleibt erhalten“

Computer, IT und Technik gehören zu den Themen, die bereits seit einigen Jahren im Angebot seien und ständig weiterentwickelt würden, was Soft- und Hardware und auch das Kursprogramm angehe. In diesem Jahr werde beispielsweise ein Kurs zum Umgang mit Windows 8 angeboten oder auch zur sicheren Bedienung sozialer  Netzwerke.

Im Bereich der Kultur und Kreativität lägen die traditionellen Fähigkeiten und Fertigkeiten weit vorn, erklärte KVHS-Direktor Manfred Schmidt. „Heute lernen die Kinder nicht mehr unbedingt kochen und stricken“, erklärt er. „Das holen die Erwachsenen dann nach“ – und zwar idealerweise in einem Kreis von Gleichgesinnten.

Intern bereitet sich die Kreisvolkshochschule Südniedersachsen derzeit auf den nächsten Schritt der Fusion dreier Häuser unter zwei Dächern vor: Nach dem Zusammenschluss der Kreisvolkshochschulen Osterode und Göttingen soll nun auch die Volkshochschule Göttingen in dem Zusammenschluss aufgehen.

Sorgen um die Außenstellen müsse sich aber keiner der Standorte machen, so Eberwien. „Jede Außenstelle mit jeder ihrer Besonderheiten bleibt erhalten“, verspricht er. Stärker noch als bisher solle die Weiterbildung in der Fläche ermöglicht werden. Ein Zeichen dafür sei das neue Programmheft, das gemeinsam erstellt, aber in vier Bereiche aufgeteilt publiziert werde, um den Außenstellen ein eigenes Profil zu geben.