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Duderstadt Qigong im Duderstädter Museumsgarten als Abschluss
Die Region Duderstadt Qigong im Duderstädter Museumsgarten als Abschluss
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19:27 22.09.2014
Qigong im Skulpturengarten. Quelle: Gries
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Duderstadt

Diese meditative Zusammenkunft war Teil des Abschlusstages der Ausstellung zum Thema „Schöpfung“, die in den vergangenen Wochen im Museumsgarten zu begutachten war.

Da der Heilpraktiker und Qigong-Trainer Klaus Holzinger aus gesundheitlichen Gründen die Gruppe nicht leiten konnte, übernahm Angelika Wiesler-Sorhage, Gründungsmitglied von Kontura und regelmäßige Teilnehmerin an den Qigong-Stunden von Holzinger, die Führung. Zu der Stimme von Holzinger, die von einer CD zu hören war, auf der er jede Übung genau erklärte, lernten die insgesamt acht Teilnehmer die gesundheitsfördernden Formen des Qigong kennen.

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Das zweite Standbein der chinesischen Medizin ist laut Wiesler-Sorhage wichtig, um Staus im Körper abzubauen. „Die Spannung und die Kräfte, die bei den einzelnen Figuren fließen, können dazu beitragen, das Qi, also die vitale Kraft des Körpers, in die richtigen Bahnen zu leiten“. Bei Qigong ginge es schließlich darum, mit den Energiepunkten im Körper zu arbeiten. Und die sind bei jedem unterschiedlich.

Teilnehmer finden eigene Methode

So konnte man auch beobachten, wie nach einigen Übungen jeder der Teilnehmer, die alle barfuß im Gras standen, seine eigene Methode gefunden hatte. Auch wenn der ein oder andere Blick, zu Leiterin Wiesler-Sorhage ging, fand doch jeder schnell einen eigenen Rhythmus.

Auch Nicole Pingel, die zwar schon etwas von Qigong gehört, es aber noch nie ausprobiert hatte, hatte schnell den Bogen raus. „Ich dachte mir, das ist eine gute Alternative zu den normalen Sonntagvormittagen“, sagt die 51-jährige Duderstädterin. Sich Zeit lassen und seine Innere Mitte finden, waren die Grundregeln.

Abschließend waren sich die Teilnehmer über eine wohlwollende Bewertung der Qigong-Stunde einig. „Das war wie eine Ganzkörpermassage“, berichtet Ludwina Ahlborn-Laake. „Ich fühle mich klar im Kopf und mein Körper ist entspannt, das ist eine gute Möglichkeit, um den Alltag mal auszuschalten“, sagt Gabriele Hug.

Der Kunstverein blickt abschließend auf eine gute Ausstellung zurück. „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden, besonders in den letzten Wochen waren viele Besucher in den Skulpturengarten gekommen“, sagt Kontura-Mitglied Roswitha Busse. Bereits am Sonntagnachmittag solle der Abbau der Skulpturen beginnen.

Von Helena Gries

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