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Duderstadt Radweg zwischen Gieboldehausen und Rollshausen freigegeben
Die Region Duderstadt Radweg zwischen Gieboldehausen und Rollshausen freigegeben
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00:17 20.03.2014
Von Heinz Hobrecht
Großer Bahnhof auf der ehemaligen Bahntrasse: Neben den Bürgermeistern und Verwaltungsvertretern sind Radfahrer aus Rollshausen dabei. Quelle: Schauenberg
Gieboldehausen

Der Festakt fand am Vormittag in der Nähe der B 27 und der ehemaligen Molkerei in Gieboldehausen statt – gegenüberliegend dem Anschluss der Radstrecke in Richtung Bilshausen, die 2007 in Betrieb genommen worden war. Passend zur ehemaligen Bahntrasse, auf dem der Radweg im Untereichsfeld zum Teil verläuft, bereitete ein Kreis von Teilnehmern der Verkehrsfreigabe den entsprechenden Bahnhof.

Neben Bürgermeistern und Verwaltungsvertretern war eine siebenköpfige Gruppe des Radfahrervereins Adler aus Rollshausen dabei: „Auf diesen Moment haben wir mehr als 25 Jahre gewartet“, sagte Helmut Schwedhlem aus dem Kreis der Radfahrer beim Eintreffen im  Nachbarort.

Als „gutes Ende einer unendlichen Geschichte“ bezeichnete Norbert Leineweber (CDU) die Fertigstellung des 3,3 Kilometer langen Radweges. Der ehemalige Bürgermeister der Fleckengemeinde war in Vertretung von Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) anwesend. Von einer „gelungenen  Verbindung zwischen den Nachbarorten“ sprach Maria Bock, Bürgermeisterin von Gieboldehausen (CDU). Heiß ersehnt worden sei der Weg von vielen Radfahrern, fügte Reinhard Scharf, Bürgermeister von Rollshausen (CDU), hinzu.

Bau weiterer Radwege im Untereichsfeld

„Der Lückenschluss des Radwegs ist endlich Realität geworden“, sagte Günter Hartkens, Leiter der Außenstelle Goslar des Niedersächsischen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Begleitet von Mitarbeiter Johannes Hebestreit und Harald Guse von der Straßenmeisterei Herzberg wies Hartkens auf den Bau weiterer Radwege im Untereichsfeld hin, konkret die Verbindung zwischen Fuhrbach und Brochthausen.

Vor 125 Jahren sei auf der Strecke Wulften-Duderstadt der erste Personenzug gefahren, erinnerte Klaus-Dieter Grobecker, Leiter des Bauamts der Samtgemeinde, an frühere Zeiten. Hauptinitiator und Motor des Radwegebaus auf dem ehemaligen Bahndamm sei seit 1996 die Gemeinde Bilshausen gewesen.

Gemeinden verpflichtet

Für den Bau des Radweges zwischen Gieboldehausen und Rollshausen und die Finanzierung der 730 000 Euro teuren Strecke war der Bund zuständig. Für die Unterhaltung sind die beiden Anliegergemeinden in die Pflicht genommen worden.

Die Bau- und Unterhaltungslast der 3,3 Kilometer langen und zwei Meter breiten Strecke ist vertraglich geregelt.

Nachdem Maria Bock und Reinhard Scharf als Bürgermeister von Gieboldehausen beziehungsweise Rollshausen den Vertrag unterschrieben hatten, setzte am Montag,17. März, an Ort und Stelle auch Günter Hartkens, Außenstellenleiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, seine Unterschrift unter die Vereinbarung. Zur Unterhaltung des Radweges gehört unter anderem der Winterdienst.

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