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Duderstadt Musik crossover mit Uwaga in Duderstadt
Die Region Duderstadt Musik crossover mit Uwaga in Duderstadt
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10:56 14.01.2019
Uwaga mit Percussionist Max Klaas im Duderstädter Rathaussaal.
Uwaga mit Percussionist Max Klaas im Duderstädter Rathaussaal. Quelle: Helge Schneemann
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Duderstadt

Dance! So hat die Crossover-Band Uwaga ihr Konzert im Rathaussaal betitelt – und den Fußboden zum Beben gebracht. Mit Standing Ovations dankte das Publikum für zwei Stunden geballte musikalische Lebensfreude.

Mit Uwaga startete das Programm der Duderstädter Theater- und Konzertvereinigung (TKV) ins neue Jahr. Die instrumentale Besetzung der Band ließ schon die Vorliebe für osteuropäische Klänge erahnen: Christoph König und Maurice Maurer an den Violinen, Miroslav Nisic am Akkordeon und Matthias Hacker am Kontrabass sind die Stammbesetzung von Uwaga. Doch auf eine Musikrichtung festlegen lässt sich die Band nicht. Alle vier Musiker zeichnet sowohl eine klassische Ausbildung, als auch der ungebremste Spaß an stilistischer Grenzüberschreitung und Improvisation aus. Dementsprechend breitgefächert ist ihr Programm von Balkanbeats über Jazz und Pop bis zu den klassischen Wurzeln.

Maurice Maurer an der Violine. Quelle: Helge Schneemann

 

Alles hat etwas mit Tanz zu tun

Im Duderstädter Rathaussaal war der Multi-Percussionist Max Klaas der fünfte Mann am Set, der unter anderem schon in Fernsehsendungen wie TV Total ein großes Publikum erreichte. Und auch die Stammbesetzung war schon mit großen Symphonieorchestern in ganz Deutschland unterwegs. „In den nächsten Wochen wird die CD Dance! erscheinen, die wir gerade mit dem WDR Funkhausorchester aufgenommen haben“, machte König schon Geschmack auf mehr und erklärte:„Alles darauf hat etwas mit Tanz zu tun.“ Das durfte das Duderstädter Publikum vorab selbst erfahren.

Mit verschmitztem Lächeln warfen sich König und Maurer die Stichworte der Moderation zu, erzählten von musikalischen Hintergründen, dem ersten Treffen der Band vor mehr als zehn Jahren und vom Ursprung des Namens: Uwaga stammt aus dem Polnischen und heißt Achtung!

Zu hören gab es, ganz dem Konzert-Titel entsprechend, Rhythmen, die sofort in die Beine gingen. Dabei scheuten die Profi-Musiker keine noch so ungewöhnlichen Verknüpfungen: Mozart-Themen mit Bob Marley, Tschaikowskys Nussknackermelodien mit Jazz, den Disco-Klassiker „Around the World“ von Daft Punk mit Streichern, Akkordeon und Percussion. Und Eigenkompositionen mit Elvis. Selbst die einzelnen Stücke waren kaum nur einem Musikstil zuzuordnen. Da wechselte der Walzer in Rock, der Tango in Balkanbeats. Wo gerade keine Gitarre zur Hand war, wurde die Geige gezupft und geschlagen, und wenn eine Harfe fehlte, mussten Akkordeon und Violine gemeinsam Ersatz leisten. Die Tempi wechselten vom Adagio bis irrsinnig schnell. Spaß und Spielfreude der Musiker übertrugen sich sofort auf das Publikum. Das pfiff, johlte und forderte am Ende Zugaben, die auch geliefert wurden.

. Quelle: Helge Schneemann

 

Kartenvorverkauf für nächstes TKV-Konzert

Das nächste Konzert im Programm der Theater- und Konzertvereinigung lässt die Musik der 1920-er bis 1940-er Jahre lebendig werden. Am Freitag, 8. Februar, sind in der Aula der St.-Ursula-Schule um 20 Uhr die Dresdner Salondamen zu hören. Der Kartenvorverkauf startet am Montag, 14. Januar, in der Gästeinformation des Duderstädter Rathauses. Das nächste Rathauskonzert bietet einen Klavierabend mit Doyeon Kim am Sonntag, 24. März, um 17 Uhr. Ny

Von Claudia Nachtwey

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