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Duderstadt 63 Schwimmer springen ins eiskalte Wasser
Die Region Duderstadt 63 Schwimmer springen ins eiskalte Wasser
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22:00 14.01.2018
Anschwimmen am Seeburger See zum Beginn des neuen Jahres. Quelle: Arne Bänsch
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Seeburg

Mit einem Rekord ist die DLRG Eichsfeld ins neue Jahr gestartet: 63 Sportler sind am Montagmittag in den Seeburger See gesprungen. So viele wie noch nie.

Wassertemperatur: 4 Grad. Lufttemperatur: 8 Grad. Gestandene Südniedersachsen wie Uwe Aderhold lassen sich davon nicht abschrecken. Er ist zum zweiten Mal beim traditionellen Anschwimmer am Seeburger See dabei. „Meine Saunatruppe hatte damals die Idee“, sagt er nachdem er sein eiskaltes Bad hinter sich gebracht hat. An den Fußgelenken merke man die Kälte am meisten, dort schmerze die Kälte schon ein wenig, so Aderhold. „Am Rest des Körpers ist es eigentlich egal“, sagt er und schlappt in seinen Adiletten davon, während sich die Zuschauer in ihre Wintersachen kuscheln. Ähnlich abgehärtet zeigten sich die meisten der 63 Männer, Frauen und Kinder, die auf der Teilnehmerliste standen. Zunächst zogen sie sich in einem Zelt um, in Badekleidung, in einem Babykostüm oder im Vereins-T-Shirt in die Fluten zu steigen. Knapp 500 Zuschauer säumten Steg und Wiese am Ufer.

Neujahrs-Anschwimmen im Seeburger See mit Rekordbeteiligung.

Die Wiese glich am Neujahrstag allerdings eher einer Schlammbahn, der Regen der Silvesternacht hatte den Boden Zentimeter tief aufgeweicht. Immerhin, auch mit der Besucherzahl war Stefan Goldmann von der DLRG sehr zufrieden. “Nicht ganz ein Rekord, aber sehr gut”, sagt er.

Bratwurst, Glühwein, Sonne

Von acht bis 67 Jahren waren die Schwimmer alt, so Moderator Marcus Pötzl. „Ich hoffe, ihr habt alle Spaß“, sagte er bei seiner Begrüßung. Am Neujahrsmittag ließ sich sogar die Sonne blicken und bei angenehmen Temperaturen ließen sich die Besucher Bratwurst und Glühwein schmecken. Punkt 14 dann stiegen die Schwimmer - nachdem sie die Matschbahn durchschritten hatten - zunächst am Ufer ins Wasser. „Alex, Kopf unter Wasser“, forderte ein Zuschauer seinen Kumpel an. „Nö“, hallte es aus dem Wasser. „Weichei“, so die Antwort des Besuchers.

Spaß hatten also alle, denn auch die Schwimmer, die zügig wieder an Land kamen, gaben eine Zugabe. Pötzl forderte alle auf, noch einen Sprung vom Steg zu wagen und die meisten folgten dieser Bitte. „Eins, Zwei, Drei“, und schon sprangen sie ins das vier Grad kühle Nass. Dann hieß es für die Zuschauer an Land: „Bahn frei für die Schwimmer machen, jetzt wird es kalt“. Das bestätigten auch Schwimmer „Michi“ und ein weiterer Sportler. „Ganz schön kalt, aber alles gut“, hieß es.

Von Britta Bielefeld

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