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Duderstadt Rhumspringer suchen zum sechsten Mal Nixe „Rhuma“
Die Region Duderstadt Rhumspringer suchen zum sechsten Mal Nixe „Rhuma“
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19:39 09.07.2013
Von Heinz Hobrecht
Blick auf den Quelltopf: Die Rhumequelle liegt auf der Grenze der Landkreise Göttingen und Osterode und gehört zu den ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas.
Blick auf den Quelltopf: Die Rhumequelle liegt auf der Grenze der Landkreise Göttingen und Osterode und gehört zu den ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas. Quelle: Schauenberg
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Rhumspringe

Die Stadt Duderstadt hat ihren Anreischken, der Flecken Gieboldehausen seinen Bunten und die Gemeinde Rhumspringe die Nixe Rhuma. Seit eh und je drehen sich im Rhumeort die Geschichten um die Sagengestalt. Beispielsweise wurden in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf Initiative des ehemaligen Rhumspringer Bürgermeisters Karl Habich (CDU) eine Zeit lang Theaterstücke zum Thema Rhume-Nixe  an der Rhumequelle aufgeführt.

Als lebendige und entsprechend gewandete Symbolfigur existiert die Nixe Rhuma allerdings erst seit zehn Jahren. Eine Idee von Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) setzte Vorsitzender Rolf Adler vom Heimat- und Fremdenverkehrsverein in die Tat um. Zur Imagewerbung für Rhumspringe haben inzwischen fünf Nixen, begleitet jeweils von zwei Elfen, bei allerlei Anlässen in der Region beigetragen.

Miriam Kunze erste Nixe Rhuma 2003

Den Umzug beim Tag der Niedersachsen im Juli vergangenen Jahres in Duderstadt werden die noch amtierende Nixe Theresa Böning und ihre beiden Elfen Maren Schulze und Sophie Milczewski in bester Erinnerung behalten. Auch Miriam Kunze, die als erste Nixe Rhuma 2003 gekürt wurde, sowie ihre Nachfolgerinnen Ann-Katrin Arend, Dorin Diedrich und Katharina Böning einschließlich Elfen sorgten  bei ihren Auftritten bei Festen und Feiern für beste Außenwirkung für Rhumspringe und zogen viele Blicke auf sich.

Seit dem Heimattag 2011 im Amt: Nixe Theresa Böning (M.) mit ihren Elfen Sophie Milczewski (links) und Maren Schulze. Quelle: Walliser

Nun wird die Nixe Nummer sechs gesucht. Bis Ende Juli sollte eine schriftliche Bewerbung beim Heimat- und Fremdenverkehrsverein vorliegen, erläutern Jacobi und Adler. Unterlagen liegen in der Sparkassenfiliale in Rhumspringe aus.

Zwischen 15 und 25 Jahren sollen die Kandidatinnen aus Rhumspringe beziehungsweise dem Ortsteil Lütgenhausen alt sein. Als Voraussetzung sollen sie lediglich Natürlichkeit und Charme mitbringen und gute Grundkenntnisse von Rhumspringe und der Rhumequelle haben. Die beiden Elfen werden nicht gewählt, sondern von der neuen Nixe ernannt.