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Duderstadt Ruhebank für Immingerode
Die Region Duderstadt Ruhebank für Immingerode
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17:22 01.03.2019
Haben eine Rastmöglichkeit auf dem Weg zum Pferdeberg geschaffen: Klara-Marie Stollberg (links) und Leonie Müller mit Mops Lilly Quelle: Caspar
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Immingerode

„Die einen guten Kilometer lange Straße, die von der Ortsmitte zum Pferdeberg führt, wird von Spaziergängern rege genutzt“, berichtet Immingerodes Ortsbürgermeister Stefan Stollberg (CDU). Die Attraktivität werde noch steigen, wenn der Kreuzweg im oberen Bereich saniert ist. Die Arbeiten für das Projekt im Rahmen der Dorferneuerung sollen im März beginnen. Deshalb freue sich das Dorf über die neue Bank, die von der Ortmitte aus nach zwei Dritteln der Wegstrecke zur Rast einlade.

Schülerinnen finden drei Sponsoren

„Wir haben die Bank im Zuge eines Projekts an den Berufsbildenden Schulen Duderstadt gebaut, wo wir in diesem Jahr unser Fachabitur in der Fachrichtung Wirtschaft machen“, berichtet Klara Stollberg. Sie hätten ihr Projekt kalkulieren und Sponsorengelder einwerben müssen. Unterstützt worden seien sie von Klingebiels Hofladen, dem Farbenhaus Schröter und dem Duderstädter Maklerbüro Stefan Stollberg.

„Die Bauzeichnung stellte uns mein Großvater, Wolfgang Strunk, zur Verfügung, dessen kleine Kellerwerkstatt wir nutzen durften“, berichtet Müller. Strunk habe eine solche Bank bereits einmal für seinen Garten gebaut. Sie hätten die Vorlage leicht verändert. Die Sitzfläche sei größer geworden.

„Die nötigen Douglasien-Bretter ließen wir uns im Baumarkt zuschneiden“, ergänzt die 18-jährige Stollberg. Mit dem Auto hätten sie das Material dann in die Werkstatt gebracht. Nach Bohr- und Sägearbeiten seien die Bretter noch geölt worden, um sie gegen Regen zu schützen. Am Ende hätten sie das Wappen von Immingerode aufgemalt. „Die Vorlage haben wir von meinem Großvater, Heinrich Schlüter, der auch die Wappen auf dem Immingeröder Maibaum gemalt hat“, sagt Stollberg. Acht Schrauben hielten die Bank nun zusammen.

Standort Am Klosterholz

„Die Arbeit mit dem Holz hat viel Spaß gemacht“, sagt Klara-Marie Stollberg. Das habe sie, die noch nie in einer Werkstatt mi tangefasst habe, nicht erwartet. „Ich hatte nur wenig Vorkenntnisse“, ergänzt Müller. Sie habe ihrer Mutter einmal beim Bauen von Holzlampen geholfen. Am Freitag stellten die Schülerinnen die Bank bei Regenwetter Am Klosterholz auf einem städtischem Grundstück auf.

„Auch die Mitschüler in unserer 17-köpfigen Klassen führten Projekte durch“, erzählt Müller. Vier Jungen hätten ein Fahrsicherheitstraining gemacht. Eine Gruppe habe einen Hausmeisterservice auf die Beine gestellt, eine andere Nachhilfeuntericht gegeben. Wieder andere hätten Spenden für eine soziale Einrichtung gesammelt.

Von Michael Caspar

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