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Duderstadt Schützen Duderstadt planen Erweiterung
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14:06 27.12.2018
Schützenhauptmann Hans-Georg Kracht mit den Plänen zur Erweiterung der Schießhalle. Quelle: Eichner-Ramm
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Duderstadt

Die Schützengesellschaft Duderstadt plant eine Erweiterung ihrer Schießhalle an der Talwiese. Der Bauantrag ist bereits genehmigt. Jetzt hoffen die Schützen auf Bewilligung des Förderantrags.

Dort, wo einst das Schützenhaus stand, sichern seit dem Abriss des Gebäudes im Juni 2018 provisorische Wände die Übergänge zur Eichsfeldhalle und zur Schießhalle. Hans Georg Näder, Duderstädter Unternehmer und Ehrenmitglied der Schützengesellschaft Duderstadt, ließ zum Schützenfest 2018 auf der Abbruchstelle des Schützenhauses einen Biergarten anlegen. Jetzt wollen die Schützen die im kommenden Jahr in diesem Bereich geplanten Arbeiten nutzen, um ihre Schießhalle zu erweitern und eine gerade Fassadenfront nach Osten schaffen. Die neue Außenwand soll in Holzfertigbauweise errichtet werden und ein einheitliches Bild mit der angrenzenden Wand zur Eichsfeldhalle geben. Über dem Andau soll ein Pultdach an das vorhandene Dach angepasst werden.

80 Quadratmeter mehr Fläche

Die bestehende Fläche der Schießhalle könnte damit um etwa 80 Quadratmeter vergrößert werden, erläutert Schützenhauptmann Hans-Georg Kracht. Damit soll mehr Platz für die Schützen geschaffen werden. Denn an den Schießständen selbst bestünden kaum ausreichend Möglichkeiten für die Schützen, ihre Sportgeräte vorzubereiten oder Taschen mit Ausrüstung abzustellen. Die vorhandenen Tische und Spinde in den Vorräumen reichten bei weitem nicht aus, schildert Kracht die Situation. Während des Trainingsbetriebs hätten die Mitglieder schon kaum Platz für ihre Ausrüstung, und vor allem bei Wettbewerben werde es eng.

„Unser 100-Meter-Stand wird stark frequentiert“, sagt Kracht. Mitunter nutzten drei Mannschaften zeitgleich die Anlage. Ähnliches gelte für die Luftgewehranlage, welche die Schützengesellschaft vor ein paar Jahren umgebaut und die auf vollelektronische Messung umgerüstet habe. Das komme gut an, insbesondere auch bei den jüngeren Schützen, doch immer noch gebe es zu wenig Platz, um sich auf das Schießen vorzubereiten.

Zuwachs bei Bogenschützen

Die Erweiterung soll Abhilfe schaffen. Etwa dort, wo früher der Zugang von Schießhalle zum Schützenhaus war, soll sich der künftige Eingang befinden, erklärt Kracht. Die Erweiterungsfläche sieht laut Planung auch zwei Funktionsräume für die Bogenschützen vor. „Da haben wir den größten Zuwachs an Kindern“, freut sich der Schützenhauptmann.

Der Bauantrag für die Erweiterung der Schießhalle sei innerhalb von etwa sechs Wochen bearbeitet und genehmigt worden, berichtet Kracht. Dank der „guten Verbindungen zur Stadt“ sei das schnell gegangen. Und auch wenn das Vorhaben im Überschwemmungsbereich der Talwiese liege, so Kracht, machten die 80 Quadratmeter Erweiterung nichts aus. Der Schützenhautmann argumentiert, dass die bebaute Fläche des früheren Schützenhauses „weitaus größer“ gewesen sei.

Förderentscheidung im Januar erwartet

Der genehmigte Bauantrag für das Projekt sei Voraussetzung gewesen, dass die Schützengesellschaft für ihr Vorhaben einen Antrag auf Sportstättenförderung stellen konnte. Kracht: „Im Januar wird sich entscheiden, ob der Landessportbund den Zuschuss bewilligt.“ Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, habe die Schützengesellschaft mit dem Antrag auch die Belegungspläne der Schießanlagen beigefügt. „Wir wollen hier keinen großen Raum zum Feiern bauen“, versichert der Schützenhauptmann, sondern vielmehr die Platzprobleme lösen.

Die Erweiterungspläne der Schützengesellschaft seien mit den Plänen von Hans Georg Näder abgestimmt, so Kracht. Den erforderlichen Grundstücksverkauf bezeichnet der Schützenhauptmann als „Formsache“. Nun hofft Kracht auf Förderzusage vom Landessportbund, ebenso auf Unterstützung durch den Landkreis Göttingen für die Erweiterung. Denn „wir wollen spätestens im März anfangen und hoffen, bis zum Schützenfest fertig zu sein.“

Von Britta Eichner-Ramm

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