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Duderstadt Schulen für ihre Umweltprojekte ausgezeichnet
Die Region Duderstadt Schulen für ihre Umweltprojekte ausgezeichnet
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17:55 17.09.2009
Großer Bahnhof auf Gut Herbigshagen: Vertreter von 42 Schulen aus Südniedersachsen nehmen an der Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ teil.
Großer Bahnhof auf Gut Herbigshagen: Vertreter von 42 Schulen aus Südniedersachsen nehmen an der Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ teil. Quelle: Pförtner
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Trompeten und Saxophone erklingen: Die Bläserklasse des Eichsfeld-Gymnasiums-Duderstadt (EGD) spielt sich ein. Sie gehört zu den musikalischen Interpreten bei der Verleihung des Titels „Umweltschule in Europa“. Ort der Auszeichnungen ist einmal mehr Gut Herbigshagen, Zentrale der Heinz-Sielmann-Stiftung.

„Umweltschule in Europa“ – diesen Titel erhalten Schulen für jeweils zwei Jahre, wenn sie sich in besonderer Weise für die Umwelt engagiert und mit ihren Projekten beworben haben. Zu ihnen gehören die Pestalozzi-Förderschule und die Heinz-Sielmann-Realschule aus der Brehmestadt. Erfolgreich beworben haben sich dieses Mal im Bereich des früheren Regierungsbezirks Braunschweig insgesamt 44 Schulen unabhängig von der Schulform – Grund- und Gesamtschulen, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien.

42 Schulen vertreten

In der Scheune des Gutes begrüßte Jan Boll, Umweltberatungslehrer, die Gäste und dankte besonders den Lehrern für die beigesteuerten Ideen. Grußworte kamen im Namen des Kultusministeriums und der Landesschulbehörde, Abteilung Braunschweig, von Oberregierungsrat Andreas Markurth und für die Sielmann-Stiftung von Stiftungsvorstand Michael Spielmann.

42 der insgesamt 44 prämierten Bildungseinrichtungen aus dem Bereich Südniedersachsen waren auf dem Gut vertreten und präsentierten ihre Projekte. Die Pestalozzi-Schule hatte sich in Sachen Komposttoiletten mit Sumpfbeetkläranlage sowie gesunder Ernährung engagiert. Dem Projekt „Fit in Food“ entsprechend, bot das Team der Schule kleine Gaumenfreuden an. An einem anderen Stand informierten Schüler der Heinz-Sielmann-Realschule über ihre Projekte: Von der Lehmwerkstatt mit Fachwerkarbeiten über Naturernährungsweisen und den bewussten Umgang mit Papier bis hin zu Untersuchungen tierischer Verhaltensweisen war alles auf Wandzeitungen vertreten. So auch das Photovoltaik-Projekt der Schule.

Interessierte Schulen können sich noch bis zum 15. Oktober mit neuen wie fortgesetzten Umwelt-Projekten bewerben, im nächsten Durchgang „Umweltschule in Europa“ zu werden.

Informationen zu Projekt und Teilnahmebedingungen sind zu finden im Internet unter www.umweltschule.de.

Von Matthias Moneke

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