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Duderstadt Schulstart für 408 Kinder des Untereichsfelds
Die Region Duderstadt Schulstart für 408 Kinder des Untereichsfelds
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17:16 21.08.2011
Von Ulrich Lottmann
Erhalten von den Zweitklässlern ihre Schultüten: 20 Schulanfänger (rechte Seite) gibt es an der Grundschule Krebeck/Bodensee.
Erhalten von den Zweitklässlern ihre Schultüten: 20 Schulanfänger (rechte Seite) gibt es an der Grundschule Krebeck/Bodensee. Quelle: MW
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Bodensee

In Bodensee läutete ein Gottesdienst in der direkt neben dem Schulgebäude liegenden St.-Matthäus-Kirche den Schulanfang ein. Im Anschluss erlebten die Erstklässler und ihre Familien eine fröhlich-feierliche Zeremonie. Müller, Lehrerin Sylwia Korsak und die jetzige zweite Klasse hießen sie willkommen. „Gemeinsam sind wir stark“, sangen die Zweitklässler das Schullied. Müller nutzte das, um die „tolle Gemeinschaft“ der beiden Schulstandorte Bodensee und Krebeck zu betonen. Seit 1973 sind sie organisatorisch zusammengefasst.

Die erste Lektion für die Schulanfänger gab es von den älteren Schülern. Mit Mäusemasken verkleidet sangen sie das ABC, je Buchstabe eine Strophe mit Zeilen wie, „ich bin das elfte Kind, mein Name ist Kalle und ich habe einen Kaktus“. Auch die Erwachsenen mussten da lachen. „Ich denke, dass wir bis zu den Herbstferien alle Buchstaben gelernt haben“, kündigte Müller den Erstklässlern an. Nachdem die Schulanfänger von den älteren Kindern ihre Schultüten überreicht bekommen hatten, zogen sie in das Schulgebäude ein.

408 Kinder aus dem Untereichsfeld wurden am Sonnabend an 17 Grundschulen eingeschult. Landesweit haben rund 78 2000 Mädchen und Jungen den Weg in 1800 Grundschulen angetreten. Damit gibt es Niedersachsen rund 1300 Erstklässler mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ist zum Teil Folge einer Verschiebung der Stichtagsregelung. Eingeschult wurden alle Kinder, die bis zum 31. August das sechste Lebensjahr vollenden. Im kommenden Jahr wird der Stichtag noch einmal um einen Monat auf den 30. September verschoben. Das langfristige Ziel ist das Alter der Schulabgänger in Niedersachsen zu senken. Trotzdem rechnet das Kultusministerium künftig mit einem massiven Rückgang bei den Einschulungen.