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Duderstadt Seeburger Sportverein: Bei Sahara-Hitze Eichen gepflanzt
Die Region Duderstadt Seeburger Sportverein: Bei Sahara-Hitze Eichen gepflanzt
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20:36 28.07.2013
Von Kuno Mahnkopf
Schweißtreibend: Pflanzaktion am Sportplatz.
Schweißtreibend: Pflanzaktion am Sportplatz. Quelle: Schauenberg
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Seeburg

Ab zehn Euro konnte am Sonnabend jedermann Baumpate werden und seinen Zögling selbst im Boden versenken. Der war trotz des Gewitters am  Vorabend jedoch steinhart und staubtrocken, viele ältere Pflanzwillige hatten wegen der Hitze abgesagt.

Dennoch konnte in schweißtreibender Arbeit eine Vielzahl kleiner Bäume gepflanzt werden, die in den nächsten Wochen kräftig gewässert werden müssen. Die größeren Bäume sollen bei einer weiteren Aktion im Herbst gepflanzt werden.

Eine Vielzahl von Spendern, Sponsoren und Helfern zählte Kassenwart Manfred Böning, der die Pflanzaktion initiiert hat, bei Begrüßung der Gäste auf. Immer wieder hatte es zuvor Arbeitseinsätze gegeben – von Pflasterarbeiten bis zum Wildschutzzaun.

Immer wieder auch Probleme wie nach Einsaat der Rasensamen, die von einem Wirbelsturm in alle Winde zerstreut wurden. Erleichtert zeigten sich Vorsitzender Hans-Georg Reinhold und sein Stellvertreter Jürgen Kerl, dass jetzt „alles in trockenen Tüchern ist“.

300 Bäume bis Ende des Jahres

Böning rekapitulierte noch einmal die Vorgeschichte des „wunderschönen Sportplatzes“ – der siebten Sportstätte in der Geschichte des Vereins. Die Ausgleichspflanzungen, für die es minutiöse Vorgaben gab, erfolgen auf Kirchenland: Die Fläche hinter der Sportplatzböschung wurde von der politischen Gemeinde gepachtet.

Dort sollen bis Ende des Jahres bis zu 300 Bäume wachsen – Wildapfel, -kirsche und -birne, Eiche, Buche, Ahorn, Esche und Vogelbeere. Die Baumpaten werden namentlich vermerkt.

„Wir wollen keinen Park anlegen, sondern eine naturbelassene Begrünung erstellen“, heißt es im Pflanzaufruf des Sportvereins. Angedacht sei in diesem Rahmen allerdings ein kleiner Baumpfad, der zur Kenntnis heimischer Pflanzenarten beitragen soll, sagt Böning.