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Duderstadt Signal für Schritttempo
Die Region Duderstadt Signal für Schritttempo
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00:18 29.02.2016
Von Nadine Eckermann
Mit solchen Messtafeln sollen Autofahrer in der Duderstädter Fußgängerzone an die Einhaltung des Schritttempos erinnert werden.
Mit solchen Messtafeln sollen Autofahrer in der Duderstädter Fußgängerzone an die Einhaltung des Schritttempos erinnert werden. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Duderstadt

Dafür haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt- und Feuerschutz in ihrer jüngsten Sitzung geeinigt und werden diese Empfehlung nun an den Rat der Stadt weitergeben. Ob es dann zur Umsetzung kommen wird, muss das Gremium entscheiden.

Hintergrund war ein Antrag der SPD-Fraktion, die gefordert hatte, dauerhaft für eine Reduzierung der Geschwindigkeitsüberschreitungen im Bereich der Fußgängerzone zu sorgen. Die Fraktion hatte sich für die Installation von Straßenschwellen vor allem in den Einfahrtsbereichen zur Fußgängerzone, sowie größere Hinweisschilder an den Einmündungsbereichen und eben den Einsatz der Messtafeln eingesetzt. Während die Mitglieder des Ortsrates der Stadt Duderstadt alle drei Punkte abgelehnt hatten, gab es im Bauausschuss ein mehrheitliches Votum für eine Messphase von acht Tagen.

Allerdings fand auch diese Idee nicht bei allen Mitgliedern des Ausschusses Zustimmung: „Das ist doch ein Schildbürgerstreich“, echauffierte sich beispielsweise Michael Hasse (CDU). „Wir haben gerade aus einem verkehrsberuhigten Bereich eine Fußgängerzone gemacht. Jetzt stellen wir Messtafeln auf?“, fragte er. „Am besten ahnden wir auch noch die Verstöße“, brachte er das Stichwort „Blitzer“ wieder ins Spiel. Im Vorfeld der Diskussion hatte es bereits die Idee gegeben, punktuelle Geschwindigkeitskontrollen in der Fußgängerzone vorzunehmen.

Pascal Schwedhelm (Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger) beschwichtigte, die Messtafeln, die der Stadtverwaltung bereits zur Verfügung stehen, könnten zugleich die Anzahl der Fahrzeuge in der Fußgängerzone erfassen und Zahlen liefern, ob es sich dabei um Fußgänger, Radfahrer, Autos oder Lastwagen handele. Er sprach von einer „charmanten Idee“.

Die Forderungen der SPD nach Schwellen und veränderten Hinweisschildern lehnte das Gremium ab.