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Duderstadt Sitzgelegenheit passt nicht ins Stadtbild
Die Region Duderstadt Sitzgelegenheit passt nicht ins Stadtbild
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15:39 18.08.2017
Wieder ohne Strandkorb, die Duderstädter Marktstraße Quelle: Niklas Richter
Dudertstadt

Ein Strandkorb hat in den vergangenen Tagen auf der Duderstädter Marktstraße für Aufmerksamkeit gesorgt. Aufgestellt hatte ihn der Gastronom Tamer Tokaci vor seinem Restaurant.

Doch nach wenigen Tagen bekam er Besuch von zwei Mitarbeitern des Bauamtes, die ihm erklärten, dass der Strandkorb nicht ins Stadtbild passe. „Ich habe den Strandkorb als Blickfang aufgestellt“, berichtet Tokaci. Bei seinen Kunden sei die ungewöhnliche Sitzgelegenheit gut angekommen und einige hätten die Gelegenheit genutzt, sich im Strandkorb ein wenig auszuruhen. „Doch ich möchte wegen des Strandkorbes keinen Ärger haben, deshalb habe ich ihn erst einmal weggestellt“, sagt der gallische Gastwirt.

Bauamtsleiter Johannes Böning bestätigt, dass Tokaci aufgefordert wurde, den Strandkorb zu entfernen. „Die Sondernutzungssatzung, an die wir uns halten müssen, erlaubt es nicht“, erklärt Böning. Denn ein Strandkorb wirke in der historischen Duderstädter Altstadt eher störend. Da Tokaci der Aufforderung nachgekommen sei, habe das unerlaubte Aufstellen der Sitzgelegenheit auch keine Folgen.

Allerdings soll als Konsequenz aus der Geschichte die Sondernutzungserlaubnis noch einmal im Ortsrat Duderstadt und im Rat der Stadt diskutiert werden. „Vielleicht wird diese dann ja noch einmal überarbeitet und angepasst“, sagt Böning. Das sei dies schon öfter, auch gemeinsam mit dem Treffpunkt Stadtmarketing, versucht worden und habe sich aufgrund der zahlreichen Meinungen, die es dazu gebe, als schwierig herausgestellt. Doch hätten die Gastwirte auch mit der jetzigen Ordnung innerhalb der Regeln einen gewissen Spielraum, wie sie den Außenbereich ihrer Lokalitäten gestalten können.

Da Tokci die mündliche Begründung „Passt nicht ins Stadtbild“ nicht ausreicht, hat er um eine schriftliche Stellungnahme gebeten. Diese habe er aber bislang noch nicht erhalten.

Von Vera Wölk

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