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Duderstadt Spielplatz soll aus Haushaltsmitteln bis zur Grundausstattung ergänzt werden
Die Region Duderstadt Spielplatz soll aus Haushaltsmitteln bis zur Grundausstattung ergänzt werden
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00:19 30.04.2019
Ortsbürgermeister Bernward Vollmer (CDU) zeigt den Mitgliedern des Ortsrates eine mögliche Stelle für die künftige Sitzgruppe auf dem Spielplatz am Sport- und Freizeitheim. Quelle: garben
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Westerode

 Die Mitglieder des Ortsrates haben am Freitagabend die beiden öffentlichen Spielplätze in Westerode besichtigt, um sich ein Bild vom jeweiligen Zustand und der Ausstattung der Plätze zu machen, sowie Stellen für zwei Sitzgruppen festzulegen. Auf der sich anschließenden Ortsratssitzung beschlossen sie, dass der Spielplatz Rispenweg/Christus-König-Weg bis zur Grundausstattung mit Spielgeräten ergänzt werden soll.

Eine solche Ortsbegehung gebe es jedes Jahr, sagte Ortsbürgermeister Bernward Vollmer (CDU), wegen des schlechten Wetters konzentriere sich das Gremium dieses Mal allerdings auf die beiden Spielplätze am Sport- und Freizeitheim und im Rispenweg/Christus-König-Weg.

Wie Vollmer berichtete, habe sich der Unternehmer Engelbert Gatzemeier bereit erklärt, für beide Spielplätze jeweils eine Sitzgruppe zu spenden, sodass die Eltern die Kinder beim Spielen besser beaufsichtigen könnten. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Bahnhofsleiter Rainer Kracht und Gatzemeier habe er eine Vor-Ort-Begehung gemacht, um geeignete Plätze für die Sitzgruppen zu finden.

Zuschüsse im Haushalt vorgesehen

Die Stadt Duderstadt habe im aktuellen, noch zu genehmigenden Haushalt festgelegt, dass jährlich 10000 Euro für die Unterhaltung der Spielplätze in der Gemeinde und 15000 Euro für investive Mittel zur Verfügung gestellt werden sollen. Mit welchem Anteil Westerode dabei berücksichtigt wird, stehe noch nicht fest. Sicher aber sei, dass der Ortsrat Westerode mit seinem jährlichen Budget in Höhe von 3500 Euro die Unterhaltung und Finanzierung von Spielgeräten nicht mehr tragen könne – ein Problem, das auch andere Ortschaften in der Gemeinde Duderstadt geltend machen.

Im Gegensatz zum Spielplatz Rispenweg/Christus-König-Weg sei der Spielplatz am Sport- und Freizeitheim mit sieben Spielgeräten inklusive der künftigen Sitzgruppe aus Platzgründen nicht mehr erweiterbar. Der Zustand sei in Ordnung und der Platz werde auch gut frequentiert, so Vollmer.

Der Spielplatz Rispenweg/Christus-König-Weg hingegen ist das Sorgenkind des Ortsrates. „Was Sie hier sehen, ist ärmlich“, sagte der Ortsbürgermeister bei der Begehung. Der Spielplatz verfüge nicht einmal mehr über die Grundausstattung, denn es gebe weder eine Schaukel noch eine Wippe. Die bestehende Rutsche aus Holz weise Kerben auf und berge deshalb die Gefahr, dass die Kinder sich verletzen könnten. Einzig der Sandkasten sei vor einiger Zeit erneuert und durch einen aus Kunststoff ersetzt worden.

Anschaffungskosten bekannt gegeben

Nach Auskunft des stellvertretenden Bauhofleiters beliefen sich die Kosten für eine Wippe mit integriertem Bremssystem auf etwa 2400, für ein Klettergerüst aus Recyclingmaterial mit Rutsche auf 6600 Euro und für eine 2,60 Meter hohe Doppelschaukel aus Stahl auf etwa 2400 Euro, berichtete Vollmer. Da der Ortsrat auch die Kosten für das auf lange Zeit gepachtete Grundstück des Spielplatzes im Rispenweg trage, sei es bisher ohne Zuschüsse nicht möglich gewesen, weitere Anschaffungen zu machen.

Die Gremiumsmitglieder beschlossen einstimmig, dass der Spielplatz aus den investiven Mitteln bis zum Standard ergänzt werden soll. Die vorbereitenden Arbeiten für die Installation der Sitzgruppe sollen aus den Unterhaltungsmitteln bestritten und möglichst noch 2019 umgesetzt werden. Ebenfalls beschlossen wurde, dass die Tischtennisplatte des Spielplatzes, die von den Kindern kaum genutzt werde, zum Jugendcontainer umgesetzt werden soll.

Von Nora Garben

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