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Duderstadt Stadt subventioniert Sondermärkte
Die Region Duderstadt Stadt subventioniert Sondermärkte
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11:55 21.12.2016
Von Kuno Mahnkopf
Der Duderstädter Weihnachtstreff.
Der Duderstädter Weihnachtstreff. Quelle: Richter
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Duderstadt

Das kann jetzt auch beziffert werden. Erstmals nach Umstellung der Haushaltssystematik sind die Sondermärkte nicht mehr pauschal unter dem Personalbedarf für den Bauhof, sondern dezidiert in der Kostenbetrachtung der Kämmerei aufgeführt worden. Dort schlagen sie für das Jahr 2015 mit rund 33 000 Euro zu Buche. Anders als bei den Wochen-, Fastnachts- und Martinimärkten, die die Stadt in Eigenregie durchführt, bleiben die Standeinnahmen der Themenmärkte beim Verein Treffpunkt Stadtmarketing. Für die Stadt fallen neben den Leistungen des Bauhofes auch Ausgaben für Genehmigung, Durchführung und Kontrolle an. Und auf diesen Kosten bleibt die Stadt sitzen - anders als beim Wochenmarkt und den Krammärkten, bei denen geringfügige Unter- und Überdeckungen im Folgejahr ausgeglichen werden können. Das ist auch unstrittig, da Duderstadt vom Apfel- und Birnenmarkt, Frühlingsmarkt, Gartenmarkt, Wurstmarkt und Weihnachtstreff touristisch und wirtschaftlich profitiert.

„Die Sondermärkte sind defizitär und wären ohne Treffpunkt Stadtmarketing nicht möglich, die 33 000 Euro Kosten für die Stadt eine kalkulatorische Hochrechnung“, merkt FDP-Stadtratsmitglied Thorsten Feike (FDP) an. „Die Stadt ist Hauptsponsor, abgedeckt durch Ratsbeschlüsse“, sagt Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU): „Die Märkte sind Wirtschaftsförderung im besten Sinne des Wortes.“ Doris Glahn (SPD) stimmt der Regelung ebenso zu wie Bernward Vollmer (CDU), der von einer „gewollten Subvention“ spricht, und Gerd Goebel (CDU), der die Duderstädter Themenmärkte als modellhaft und vorbildlich lobt. „Das ist gut angelegtes Geld“, meint auch Bernd Frölich (CDU): „Die Sondermärkte, die es so in anderen Städten der Region nicht gibt, haben eine herausragende Bedeutung."