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Duderstadt Storchenzeit neigt sich dem Ende
Die Region Duderstadt Storchenzeit neigt sich dem Ende
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19:00 08.08.2013
Von Heinz Hobrecht
Quelle: Lange
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Eichsfeld

Vom „Ernst des Lebens“ im Zusammenhang mit den Flugversuchen des Storchennachwuchses spricht Franz-Josef Lange aus Rüdershausen. „Sie müssen kräftig genug sein für die lange Reise“, beschreibt der Hobby-Ornithologe die ersten Probeflüge von Jungvögeln in seinem Nachbarort Lütgenhausen.

Im Bild hat er sie festgehalten. Auf einem Foto vom Nest der Familie Koch sind noch vier Jungstörche zu sehen.

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Eines der Jungen ist inzwischen ums Leben gekommen. Auf einem Nachbargrundstück von Friedrich-Karl Schöttelndreier, dem Leiter der Greif- und Eulenstation in Rüdershausen, büßte Anfang dieser Woche das Tier sein Leben ein.

Gegen eine Hauswand sei der Jungvogel geflogen, berichtete Schöttelndreier der Tageblatt-Redaktion. Zuvor habe er das Tier noch beobachtet und fotografiert.

Ihren Jungfernflug haben inzwischen auch die Jungstörche aus dem Nest von Ludwig Pape in Seeburg unternommen. Die beiden Jungtiere würden noch von den Eltern auf dem Nest gefüttert, berichtet der Biobauer.  Ein Jungstorch, der auf dem Nest am Seeanger geschlüpft sei, sei inzwischen abgeflogen.

Im Wald bei Seulingen wird ein Schwarzstorchen-Nest gebaut. Der Schwarzstorch ist ein scheuer Bewohner geschlossener Wälder mit Still- und Fließgewässern.
Zwei Störche haben die Alte Molkerei in Gieboldehausen besetzt. Es handelt sich aber wahrscheinlich nicht um ein Storchenpaar, denn die Störche beäugen sich nur und halten Abstand. © Thiele
Der erste Storch des Jahres wurde am Montag in Seeburg gesichtet. Munter drehte der Vogel seine Runden - Tageblatt-Fotografin Iris Blank dokumentierte den Flug.
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