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Duderstadt Wunschzettel-Aktion: Hier werden Pakete für Duderstädter Kinder gepackt
Die Region Duderstadt Wunschzettel-Aktion: Hier werden Pakete für Duderstädter Kinder gepackt
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07:46 26.11.2019
Mitarbeiterinnen von Caritas und Tafel Duderstadt befüllen die Kartons mit süßen Leckereien und legen jedem Paket einen entsprechenden Gutschein bei. Quelle: Markus Hartwig
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Duderstadt

Zur Wunschzettel-Aktion von Tafel und Caritas sind am Montag mehr als 60 Pakete gepackt worden. Sie gehen an Kinder von Familien, die von der Tafel und von den sozialen Diensten der Caritas betreut werden.

Die Eltern haben aus unterschiedlichsten Gründen nicht die finanzielle Möglichkeit, ihren Kindern Geschenke zur Weihnachtszeit zu bieten. Süßigkeiten, Schoko-Nikoläuse und Schoko-Weihnachtsmänner türmen sich auf dem großen Tisch in der Mitte des Raumes bei der Caritas am Schützenring. Auf den Tischen daneben wird es gegenständlicher. Hier warten Socken, Fußbälle und Schienbeinschoner darauf, in den Paketen zu verschwinden, die gerade für jedes Kind individuell gepackt werden. Individuell wird jedes Paket über einen Gutschein, der jedem Präsent beigelegt wird.

Keiner soll einsam sein

Hinter der Wunschzettel-Aktion von Tafel und Caritas steht die Tageblatt-Weihnachtshilfe „Keiner soll einsam sein“. Im vergangenen Jahr hatten hierfür bekannte Duderstädter mehr als 300 Portionen Erbsensuppe ausgeschenkt, am 1. November dieses Jahres hat es auf der Duderstädter Marktstraße Grünkohl mit Bregenwurst und Bratkartoffeln zugunsten der Tageblatt-Aktion gegeben. Von dem Erlös konnte unter anderem die Wunschzettel-Aktion finanziert werden.

Mitarbeiterinnen von Caritas und Tafel Duderstadt befüllen die Kartons mit süßen Leckereien und legen jedem Paket einen entsprechenden Gutschein bei. Quelle: Markus_HartwigMarkus_Hartwig

Geschenke gegen Gutscheine

Familien, die die Tafel beziehungsweise soziale Dienste der Caritas besuchen, hatten für ihre Kinder einen Wunschzettel bekommen, auf dem sie ankreuzen konnten, für welches Duderstädter Geschäft sie sich einen Gutschein wünschen. Buchhandlungen und Bekleidungsgeschäfte sind dabei, aber auch Drogerien und Spielzeug-Geschäfte. 63 Kinder haben auf diesem Weg ihre Lieblingsgeschäfte mitgeteilt. Im Vorfeld hatten die Initiatoren für einen durchweg gleichen Betrag entsprechend Gutscheine vorbereitet und diese bereits in den Geschäften bezahlt. Die Kinder brauchen jetzt also nur noch mit den Gutscheinen in der Hand die Läden besuchen und sich ein Geschenk aussuchen.

Die erreichen, die es am nötigsten haben

„Wir mussten uns überlegen, wie wir das Geld, das uns die Tageblatt-Aktion ,Keiner soll einsam sein’ zur Verfügung gestellt hat, gut einsetzen“, berichtete Isabel Lubojanski vom Familienzentrum der Caritas. „Wir wollten auf der einen Seite die erreichen, die es am nötigsten haben, auf der anderen Seite kein Geld auszahlen.“ So lag es nahe, eine Aktion gemeinsam mit der Tafel Duderstadt zu veranstalten.

Mit der Hälfte an Wünschen gerechnet

Die „Renner“, also die Geschäfte, für die am meisten Gutscheine in die Kartons gelegt wurden, kommen ganz klar aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe und Spielsachen. Lubojanski bezeichnet diese erste Wunschzettel-Aktione als „guten ersten Aufschlag“. Man habe mit rund der Hälfte an Wünschen und somit auch mit der Hälfte an ausgegebenen Gutscheinen gerechnet. Die ersten Pakete werden Anfang Dezember verteilt. Und je nachdem wann sie abgeholt werden, können es Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenke unterm Tannenbaum sein.

„Jetzt lernen wir aus den Erfahrungen, denn wir würden die Ausgabe von Gutscheinen zur Weihnachtszeit gerne auch im kommenden Jahr veranstalten.“ Darüber hinaus seien weitere Aktionen für Familien in der Überlegung, lässt Lubojanski durchblicken. Es gehe darum, Familien Zeit zu schenken, und um Teilhabe am gesellschaftlichen Geschehen. Das bestätigt auch Jutta Gabel, die die Außenstelle der Osteroder Tafel in Duderstadt leitet. Gerne möchte man künftig und zusätzlich zur Wunschzettel-Aktion zum Advent eine weitere Veranstaltung – etwa einen gemeinsamen Ausflug oder eine Reise – anbieten.

Von Markus Hartwig

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