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25 Jahre Grenzöffnung Orte des Erinnerns im Eichsfeld: Das Opfermahnmal
Die Region Duderstadt Themen 25 Jahre Grenzöffnung Orte des Erinnerns im Eichsfeld: Das Opfermahnmal
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19:59 26.08.2014
Aus original Grenzzaun geschaffen: das Opfermahnmal bei Gerblingerode. Quelle: Richter
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Eichsfeld

Elemente aus Metallgitterzäunen und Stacheldraht – aus diesen originalen Grenzzaun-Materialien wurde das Mahnmal zum Gedenken der Opfer an der innerdeutschen Grenze in unmittelbarer Nähe zum Grenzlandmuseum zwischen Gerblingerode und Teistungen errichtet.

Gudrun Friedrich-Kopp hatte es anlässlich des 40. Jahrestages des Mauerbaus entworfen und mit Unterstützung der Berufsbildenden Schulen Duderstadt hergestellt.

Gedenktafeln erinnern sowohl an die Opfer, die zwischen 1949 und 1989 im Eichsfeld bei Fluchtversuchen ihr Leben verloren, als auch an die vier Menschen, die in den 1970er-Jahren mit schweren Verletzungen die Bundesrepublik erreichten. Außerdem ist zu lesen:

„Die auf den Gedenktafeln aufgeführten Namen stehen stellvertretend für die vielen Opfer, die es an der innerdeutschen Grenze gab. Wie viele es wirklich waren, ist teilweise bis heute nicht bekannt.“