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Duderstadt Totes Holz und Untaten auf Papier: Krimiautoren lesen in Duderstadt
Die Region Duderstadt Totes Holz und Untaten auf Papier: Krimiautoren lesen in Duderstadt
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17:00 14.08.2019
Wer sich im Harz gruseln möchte, wird nicht nur an totem Holz Gefallen finden. Einige Autoren haben ihre „kriminellen Machenschaften“ auf Papier im Mittelgebirge inszeniert. Quelle: dpa
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Duderstadt

Im Harz sterben nicht nur die Bäume. Wer sich zwischen totes Holz wagt, dürfte sich auf mit Verbrechen bedrucktem Papier ebenfalls wohlfühlen. Um die geht’s während einer Lesung von vier Krimiautoren am Freitag, 23. August, in der Duderstädter Stadtbibliothek im Historischen Rathaus.

Vier Schriftsteller lesen an diesem Abend aus ihren neu erschienenen Romanen, teilt Autor Helmut Exner mit. Der in Duderstadt ansässige EPV-Verlag habe in den vergangenen Jahren „mehr als 40 Kriminalromane publiziert, die überwiegend im Harz spielen, aber weit darüber hinaus ihre Leserschaft finden“.

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Lilly Höschen: „Als Miss Marple des Harzes bekannt“

Exner will aus seinem gerade erschienenen 17. Krimi „Fahr zur Hölle, Vogelmann“ lesen. Eine wichtige Rolle spiele erneut die alte Dame Lilly Höschen, die „als Miss Marple des Harzes bekannt“ sei. Die in Lübeck lebende Karla Letterman liest aus ihrem Roman „Jenseits der Spur“, in dem es um Verbrechen im Zusammenhang mit dem autonomen Fahren geht, so Exner.

Hans-Joachim Wildner habe sich dem Thema geheimer Rüstungsprojekte des Zweiten Weltkrieges in Bad Lauterberg angenommen. Verbrechen, die damals geschehen seien, würden aufgrund eines Skelett-Fundes erst in der Gegenwart aufgeklärt. Die in Herzberg geborene Gabriela Bock habe mit „Liebchen mein“ einen Krimi vorgelegt, „in dem die spleenige Eleonore den Mord an zwei Männern aufzuklären versucht“.

Das zweite Kapitel: Fachsimpelei mit den Autoren

Zwischen den Lesungen wollen die Autoren ihre Zuhörer mit „humorvollen Sketchen“ entspannen. „Im Anschluss werden die Besucher zu einem Getränk eingeladen“, kündigt Exner Fachsimpelei im zweiten Kapitel des Abends an. Die Besucher haben die Gelegenheit, sich mit den Autoren zu unterhalten. Der Eintritt ist frei.

Von Stefan Kirchhoff

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