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Duderstadt Hochbetrieb unterm Lichterzelt
Die Region Duderstadt Hochbetrieb unterm Lichterzelt
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00:18 01.01.2018
Beim Duderstädter Weihnachtstreff herrscht Hochbetrieb unter den Lichtergirlanden. Quelle: Niklas Richter
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Duderstadt

„Wir sind sehr zufrieden, das Konzept geht auf“, sagt Werner. Es sei „ein richtig guter Treff geworden, ein Weihnachtstreff so wie wir ihn haben wollten“, ergänzt Vorstandsassistentin Anka-Maria Walther. Häufiger noch als im Vorjahr hätten sich dort Menschen zu einer After-Work-Party getroffen, besonders für jüngere Leute sei der Besuch Auftakt zu einer Weihnachtsfeier. Die Hauptbesucherzeit beginne in aller Regel um 16 Uhr, bei vielen Gäste des kleinen Weihnachtsdorfes handele es sich um „Wiederholungstäter“.

Neues Beleuchtungskonzept kommt an

Das neue Beleuchtungskonzept, das kritische Menschen im Vorfeld verbal „zerrissen“ hätten und für das die Organisatoren ausgelacht worden seien, komme bei der großen Mehrzahl der Besucher gut an. „Es war uns von vornherein klar, dass es nur im Dunkeln wirkt“, betonte Werner. Das Lichterzelt solle im kommenden Jahr beibehalten werden, möglicherweise werde die Zahl der Girlanden erhöht, deutet der Treffpunkt-Vorsitzende an.

Ein Anziehungspunkt sei wie in den Vorjahren wieder die Tombola. „Das ist wirklich der Renner“, betont Werner. Die Zahl der Tageblatt-Leser, die sich beteiligt hätten, sei gegenüber dem Vorjahr noch leicht gestiegen, die Zahl der Preise auf dem Niveau von 2016 geblieben. Interessiert seien die Organisatoren daran, dass die kulinarische Auswahl noch größer werde, Walther denkt unter anderem an Bratäpfel und Waffeln. Auch das Angebot an den Grillständen könnte noch vielfältiger werden, regt Werner an.

Gut angenommen worden sei die Kinderbetreuung an den Adventssonnabenden. Hierzu seien jeweils zwischen 20 und 25 Mädchen und Jungen in die Stadtbibliothek im Rathaus gekommen.

Viel Resonanz habe der verkaufsoffene Sonntag gefunden. „Das kam gut an“, betont Walther. Daher werde 2018 voraussichtlich wieder am dritten Advent die Möglichkeit zum Einkaufen gegeben.

Weihnachtstreff auch 2018 nach den Festtagen geöffnet

Auch im kommenden Jahr soll wieder an den Tagen nach Weihnachten bis zum 30. Dezember geöffnet sein, kündigt Werner an. Darauf hätten sich die Marktbeschicker bereits im Vorfeld des diesjährigen Weihnachtstreffs während einer Versammlung verständigt. „Das Einkaufsverhalten unserer Kunden verändert sich, es werden viele Geldgeschenke und Gutscheine verschenkt“, erklärt Werner. „Dadurch ist in den Tagen nach Weihnachten mehr als in früheren Jahren in der Stadt los.“ Daher müsse sie gerade auch zwischen den Feiertagen attraktiv bleiben, betont der Vorsitzende der Interessenvertretung. Andere Städte hätten ebenfalls die Erfahrung gesammelt, dass es drei bis vier Jahre dauere, „bis sich das durchgesetzt und eingespielt hat“. Sehr dankbar seien die Organisatoren, „dass die Ehrenamtlichen dieses so mittragen“. Sie leisteten „einen ganz wesentlichen Beitrag“, dass diese Stadt lebt und attraktiv ist.

Sehr gut angenommen werde die Krippenausstellung in der Basilika St. Cyriakus, in der St.-Servatius-Kirche und im Bürgersaal des Rathauses. „Wir hatten dort bisher knapp 2000 Besucher“, erläutert Walther. Viele Besucher seien überrascht, was zum Thema Krippen alles dazugehöre und wie vielfältig es sich darstellen lasse. Gezeigt wird die Ausstellung noch bis Sonntag, 7. Januar. Der Bürgersaal im Rathaus öffnet am Sonnabend, 30. Dezember, Montag, 1. Januar, und von Donnerstag, 4. Januar, bis Sonntag, 7. Januar, jeweils von 14 bis 17.30 Uhr. Der Weihnachtstreff ist letztmals am Sonnabend, 30. Dezember, von 11 bis mindestens 19 Uhr geöffnet.

Von Axel Artmann

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