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Duderstadt Unterschiede liegen im Konkreten und im Stil
Die Region Duderstadt Unterschiede liegen im Konkreten und im Stil
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20:00 02.09.2011
Von Ulrich Lottmann
Das Stadtwappen bleibt: Wie sich die kommunalen Gremien nach der Wahl zusammensetzen, entscheidet der Wähler. Quelle: Tietzek
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Duderstadt

Aber der erste Eindruck täuscht. Denn im Ziel – Ausbau der Kinderbetreuung, Stärkung des Standorts, der Verbesserung der Infrastruktur – mögen sich die Wahlkämpfer einig sein, über den Weg haben sie unterschiedliche Vorstellungen. Bei der Kommunalwahl wird entscheidend sein, ob die Parteien mit ihren konkreten Vorschlägen punkten. Und auch, ob sie den Wähler von ihrem Politikstil überzeugen können. Denn auch hier, das betonen einige Kandidaten bewusst, gibt es Unterschiede.

Mit ihren Stimmen entscheiden die Bürger über die Zusammensetzung des Stadtrats und der zwölf Ortsräte. Auf Stadtebene konkurrieren 95 Kandidaten um 34 Sitze im Rat. Gewählt wird in zwei Wahlbereichen mit jeweils fünf Listen der antretenden Parteien CDU (32 Kandidaten), SPD (23), WDB (16), FDP (14) und Grüne (10).

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Für die Ortsräte haben die Parteien je eine Liste aufgestellt. Im Ortsteil Duderstadt treten die fünf oben genannten Parteien an. Sie bieten 45 Bewerber für die 15 Mandate im Ortsrat auf. Bemerkenswert ist, dass drei Parteien – SPD, WDB und Grüne – sich bereits vor der Wahl darauf verständigt haben, zum Ortsbürgermeister einen Vertreter der jetzigen Opposition zu wählen, sollten sie gemeinsam über die nötigen Mandate verfügen.

In Mingerode ist der Wahlkampf ebenfalls bunt: Für die elf Sitze im Ortsrat kandidieren 20 Bewerber aus vier Parteien – CDU (9), SPD (1), FDP (2) und Unabhängige Wählerliste Mingerode (8). Vier Listen gibt es auch in Gerblingerode. Die CDU geht hier um die elf Mandate mit neun Bewerbern ins Rennen, die SPD mit zwei, Grüne und WDB je mit einem. Der Nesselröder Ortsrat mit seinen 13 Sitzen ist Ziel von zwölf Kandidaten der CDU, fünf der SPD und drei der Grünen. In Hilkerode sind elf Sitze zu vergeben. Acht Bewerber stehen auf der Liste der CDU, sieben bei der SPD, einer bei den Grünen. Der gemeinsame Ortsrat von Desingerode, Esplingerode und Werxhausen hat 13 Sitze. Die 16 Kandidaten kommen von CDU (13), SPD (2) und FDP (1). Die zwölf Sitze des gemeinsamen Ortsrats von Brochthausen und Langenhagen sind Ziel von 13 Kandidaten aus CDU (9), WDB (3) und Grünen (1). Immingeröder haben die Wahl zwischen sieben Bewerbern der CDU, vier der WDB und einem der SPD, um die sieben Ortsratssitze zu besetzen. In Westeröder Ortsrat gibt es neun Mandate. Die Kandidaten kommen aus der CDU (9), WDB (2)und SPD (1). Die elf Fuhrbacher Ortsratsmandate sind Ziel von acht Bewerbern der CDU und vier der WDB.

Noch übersichtlicher ist der Wahlzettel in Tiftlingerode. Hier gibt es für die neun Mandate im Ortsrat neun Kandidaten der CDU und einen der SPD. In Breitenberg ist es gar eine reine CDU-Liste mit neun Kandidaten für acht Mandate.

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