Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Duderstadt Unterstützung für "Mitmenschlich im Eichsfeld"
Die Region Duderstadt Unterstützung für "Mitmenschlich im Eichsfeld"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:29 20.02.2016
Die Veranstaltung wirbt für ein friedliches Miteinander. 
Die Veranstaltung wirbt für ein friedliches Miteinander.  Quelle: Schneemann
Anzeige
Heiligenstadt

Die Initiative für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie und das Eichsfelder Bündnis gegen Rechts veranstalten am Sonntag eine Kundgebung auf dem Heiligenstädter Marktplatz. Beginn ist um 18 Uhr. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Mitmenschlich im Eichsfeld“ und wirbt für ein friedliches Miteinander der Menschen in Heiligenstadt und im Eichsfeld.

„Bisher haben verschiedene ehrenamtliche Flüchtlingshelfer  aus der Region, so vom Bodenstein, aus Heiligenstadt und aus Arenshausen ihr Kommen zugesagt und werden über ihre Aktivitäten in den Eichsfeldgemeinden berichten", erklärt Lucas Bode für das Bündnis. Daneben würden sich der Regionalbischof der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, Christian Stawenow, und der Mitbegründer des Initiativkreises Jüdisches Erbe in Heiligenstadt, Johann Freitag, mit Wortbeiträgen an der Veranstaltung beteiligen. Der Thüringer Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz, Dieter Lauinger, hatte bereits zuvor hat sein Kommen zugesagt. "Wir hoffen auf die Teilnahme vieler Bürger aus der Region, die sich den Werten unserer Demokratie verpflichtet fühlen", so Bode. 

„An diesem Sonntag werden auf dem Marktplatz keine Grablichter stehen, werden keine dumpfen Parolen voller Fremdenhass und Halbwahrheiten in die Welt gebrüllt. An diesem Sonntag soll der Platz bunt sein“, erklärt Norbert Sondermann vom Sprecherrat - und meint damit auch eine Aktion, zu der bunte Schirme, Tücher und Luftballons mitgebracht werden sollen. Außerdem empfehlen die Organisatoren Taschenlampen, um die Schirme von innen zu beleuchten.

Die Veranstaltung ist angesetzt als Protest gegen die seit mehr als drei Monaten stattfindenden "Mahnwachen" und "Licht für Deutschland"-Aktionen im Eichsfeld.