Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Duderstadt 80. Geburtstag: Empfang für Ursula Grunau
Die Region Duderstadt 80. Geburtstag: Empfang für Ursula Grunau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 16.05.2019
Empfang im Max-Näder-Haus aus Anlass des 80. Geburtstags von Ursula Grunau. Quelle: Eichner-Ramm
Duderstadt

80 Jahre alt ist Ursula Grunau am Wochenende geworden. Am Montag gab es viele Geschenke und einen Empfang im Max-Näder-Haus. Dort würdigte Ottobock-Chef Hans Georg Näder seine langjährige Mitarbeiterin.

Ursula Grunau war immer verlässlich, vertrauensvoll und eine Klammer“, sagte Hans Georg Näder über die Jubilarin. Wenn sie etwas „mit Nachdruck“ von seinen Vater Max Näder oder ihm wollte, habe es keine Ausreden gegeben. Der Duderstädter Unternehmer bezeichnete Grunau als „Hüterin der Kultur der christlichen Werte“, und das sei sie im Unternehmen in den vergangenen 30 Jahren immer gewesen. Sich Zeit für Freundschaften zu nehmen, für Kultur, so Näder weiter, sei wichtig. Das gehe gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit unter. Zeit für Freundschaften könne man sich nicht kaufen, betonte Näder.

Geschenke und ein Reisegutschein

Von den rund 70 Gästen des Empfangs aus Anlass ihres 80. Gebutstags hatte Grunau bereits eine Reihe an Geschenken erhalten. Von Hans Georg Näder erhielt sie dann noch das Buch zum 100-jährigen Bestehen von Ottobock sowie einen Gutschein für eine Reise in die Provence. „Merci für so vieles“, dankte die 80-Jährige. „Sie haben mir hier im Max-Näder-Haus immer ein Zuhause gegeben“, sagte Grunau an die Adresse der Familie Näder gerichtet. Sie freue sich, dass sie „noch ein bisschen weiter arbeiten“ dürfe, was für sie Sinn stiftend sei.

Empfang im Max-Näder-Haus aus Anlass des 80. Geburtstags von Ursula Grunau. Quelle: Eichner-Ramm

Grunau fing 1972 bei Ottobock an und hat seither die Entwicklung des Unternehmens miterlebt und begleitet. Begonnen habe sie zunächst im Übersetzungsbüro, danach wurde sie Chefsekretärin von Max Näder bis 1990. Sie blieb der Position im Sekretariat der Geschäftsführung und dem Betrieb auch treu, als Hans Georg Näder die Firmenleitung von seinem damals 75-Jährigen Vater übernahm. Max Näder habe auch danach immer mal wieder Sonderaufgaben gehabt, erinnert sich Grunau, die seit 2006 die Verantwortung für eine Reihe von Sonderprojekten übernahm.

Stimme in der Region

Für Hans Georg Näder sei Grunau – so schrieb das Tageblatt zu Grunaus 40-Jährigem in der Firma – so etwas wie die Geschäftsträgerin in persönlichen, organisatorischen Fragen, enge Vertraute und Stimme des Vielreisenden in der Region. Das würdigte Hans Georg Näder denn auch beim jetzigen Empfang. Grunau sei nach dem Tod seiner Eltern auch „ein bisschen in der Mutterrolle“ gewesen. „Das Eingebunden sein in die Region muss man pflegen“, sagte Näder.

Bis heute arbeitet Grunau drei bis vier Stunden pro Woche, um zusammen mit Archivarin Maria Hauff das Firmen- und Familienarchiv im Max-Näder-Haus zu entwickeln. Die Arbeit mache ihr Spaß betonte sie auch nach ihrem 80. Geburtstag. Die Archivarbeit sei mit sehr viel Aufwand verbunden, da das Archiv professionell angelegt sei.

Empfang im Max-Näder-Haus aus Anlass des 80. Geburtstags von Ursula Grunau. Die Jubilarin sagt "Merci für so vieles". (Am Tisch sitzen v. l. Hans Georg Näder, Lothar und Eva Koch, Bürgermeister Wolfgang Nolte, Harry Wertz und die Näder-Töchter Georgia und Julia) Quelle: Eichner-Ramm

Das Max-Näder-Haus am Hindenburgring 39 kennt die Jubilarin noch aus der Zeit, als Max-Näder im damaligen Wohnhaus der Familie im Wohn- und Esszimmer mit internationalen Geschäftspartnern zusammen saß. 2015 ließ Hans Georg Näder das Gebäude umbauen und mit einem futuristischen Anbau ergänzen. Das Max Näder Haus dient seither als Sitz des Ottobock Firmen- und Familienarchivs, des Näder Family Office, der Ottobock Holding und als Veranstaltungsort – letzteres auch beim Empfang aus Anlass von Ursula Grunaus 80. Geburtstag.

Von Britta Eichner-Ramm

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einen Streifzug durch die Jahrhunderte haben Mezzosopranistin Anna Haase von Brincken und ihre Begleiter am Sonntag in der Duderstädter Basilika unternommen. Im Mittelpunkt stand das Ave Maria.

15.05.2019

Der Frauenchor St. Pankratius Fuhrbach hat der Lebenshilfe Eichsfeld 750 Euro gespendet. Bei einem gemeinsamen Abend erfolgte die Scheckübergabe.

12.05.2019

Mit einem Tag der offenen Tür hat am Sonnabend das Freibad Hattorf seine Pforten geöffnet. Interessierte konnten sich bei der Besichtigung über die neue Filteranlage informieren.

12.05.2019