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Duderstadt Neue Fundtiervereinbarung mit Tierschutzverein Duderstadt
Die Region Duderstadt Neue Fundtiervereinbarung mit Tierschutzverein Duderstadt
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19:42 21.06.2019
Unterzeichnen den neuen Fundtiervereinbarung (v.l.): Wolfgang Nolte, Margit Ertmer, Rita Kiefner und Steffen Ahrenhold. Quelle: Foto: Franke
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Duderstadt

Die Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), Steffen Ahrenhold (CDU) und Margit Ertmer (Freie Wähler) haben für die Stadt Duderstadt, die Samtgemeinde Gieboldehausen und die Landgemeinde Sonnenstein eine neue Vereinbarung mit dem Tierschutzverein Duderstadt unterzeichnet. In der Vereinbarung geht es um die Aufnahme von Fundtieren.

Es habe eine lange Zeit gebraucht, um die neue Vereinbarung auf den Weg zu bringen, sagte Ahrenhold. Mit dem Entwurf sei schon zu Zeiten seiner Vorgängerin Marlies Dornieden begonnen worden. Der Beschluss im Samtgemeinderat sei zu Beginn seiner Amtszeit gefallen.

Gebühren angeglichen

„Im Vorgängervertrag hatten wir drei Sätze stehen. Da war nichts richtig geregelt“, erläuterte Sabine Holste-Hoffmann vom Fachdienst Gefahrenabwehr, Feuerschutz der Stadt Duderstadt. Zunächst einmal seien die Kosten für die Kommunen erhöht und angeglichen worden. Sonnenstein habe in der Vergangenheit etwas mehr als die anderen beiden Kommunen bezahlt. Jetzt sei festgelegt worden, dass jede Kommune jährlich einen Euro pro Einwohner zahlt. Für Duderstadt seien das rund 21600 Euro, für Gieboldehausen etwa 13000 Euro und für Sonnenstein rund 4500 Euro.

Auch die Definition für ein Fundtier sei festgelegt worden, so Holste-Hoffmann. „Für den Tierschutzverein ist jedes Tier, das gefunden wird, ein Fundtier. Für uns nicht.“ In der kommunalen Bedeutung müsse ein Fundtier einem Besitzer zugeordnet werden können, also Hunde, Katzen, Ziervögel, landwirtschaftliche Nutztiere und Tiere, die nicht den hier wildlebenden Arten zuzurechnen seien. Glücklicherweise gebe es in Deutschland eigentlich für jeden Hund einen Besitzer, anders als beispielsweise in Spanien.

Luft zum Atmen

„Es ist wichtig, dass wir zusammenarbeiten“, sagte Ertmer, „auch über Grenzen hinaus.“ Durch die neue Vereinbarung habe der Tierschutzverein erst einmal Luft zum Atmen, ergänzte Nolte. Doch das Geld allein reiche nicht aus, erklärte Rita Kiefner, Vorsitzende des Tierschutzvereins Duderstadt und Umgebung. Der Verein sei auch weiterhin auf Spenden und auch auf die Einnahmen aus der Tierpflege angewiesen. „Wir haben viele Pflegetiere“, erklärt Kiefner.

Es gebe aber auch zahlreiche Tiere, die auf eine Vermittlung warten, darunter etwa 20 kleine Katzen und 40 insgesamt. Auch einige Hunde suchen neue Herrchen, darunter ein Terrier und zwei Westhighland-Terrier. Schwierig werde es hingegen für zwei Schäferhündinnen im Alter von zehn und elf Jahren, die bereits an Arthrose leiden.

Wer das Tierheim unterstützen möchte, könne dies auch durch ehrenamtliche Hilfe, so die Vorsitzende. Es gebe viele Arbeiten vom Rasenmähen über Malerarbeiten bis zu Umbauten, welche die zwei festangestellten Mitarbeiter und ein Bundesfreiwilligendienstler nicht schaffen.

Am 25. August feiert der Tierschutzverein im Tierheim sein Sommerfest. In diesem Jahr besteht er seit 30 Jahren.

Von Rüdiger Franke

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