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Duderstadt Verschönern, aber nicht verändern
Die Region Duderstadt Verschönern, aber nicht verändern
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18:21 27.07.2011
Wird umgestaltet: Der Dorfplatz Immingerode soll Treffpunkt für alle Einwohner werden.
Wird umgestaltet: Der Dorfplatz Immingerode soll Treffpunkt für alle Einwohner werden. Quelle: Pförtner
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Immingerode

Mittlerweile fertiggestellt wurde die Bushaltestelle an der Immingeröder Straße, wobei Planer und ausführende Firmen die Errichtung eines Buswartehäuschens im ländlichen Fachwerkstil durchsetzen konnten. Die ansonsten übliche Glasvariante bewertete der Arbeitskreis für die Dorferneuerung als nicht passend.

Wie Ortsbürgermeister Stefan Nolte (CDU) im Tageblatt-Gespräch erläuterte, soll in den kommenden Monaten mit einer Neugestaltung des Dorfplatzes begonnen werden. Das Areal soll unter anderem neu gepflastert werden, Begrünungsmaßnahmen sind ebenfalls vorgesehen, und auch das Wasser soll als belebendes Element eingesetzt werden. „In jedem Fall soll der Platz für Bewohner und insbesondere auch Kinder zu einem attraktiven Aufenthaltsbereich werden“, beschreibt Nolte die weiteren Planungen.
Im Rahmen weiterer Bauvorhaben, die auch auf der jüngsten Ratssitzung diskutiert wurden, sollten das ehemalige Lehrerwohnhaus sowie die Mehrzweckhalle des Dorfes mit einem neuen Dach und neuem Außenanstrich versehen werden.

Darüber hinaus müssen die alten Fenster ausgetauscht werden. Erneuert werden soll auch der Turm des Feuerwehrgerätehauses. Das Gerätehaus selbst braucht dringend einen neuen Anstrich. Neben den kommunalen Vorhaben im Rahmen der Dorferneuerung sind bislang zusätzlich drei private Projekte in das Programm eingeflossen. Dabei ging es laut Nolte vornehmlich um Dach- und Außensanierungeng.

Auf die Initiative der Immingeröder Einwohner selbst ist ein Projekt zurückzuführen, das innerhalb von rund zwei Wochen umgesetzt werden konnte: Die Mehrzweckhalle hat eine neue, aktuellen Erfordernissen angepasste Kücheneinrichtung samt moderner Technik erhalten. Insbesondere für Versammlungen von Frauengruppen, Beerdigungs-Feiern oder Seniorennachmittage wird die Mehrzweckhalle genutzt. Die Finanzierung dieses Vorhabens wurde über die Erlöse aus Dorffesten und diversen Feierlichkeiten ermöglicht. Besonders erfreut über die neue Küche ist Maria Sürig, als „guter Geist des Hauses und Mädchen für alles“ für Organisation, Belegung, Pflege und Nutzung zuständig, wie sie sich selbst scherzhaft bezeichnet. Ein Präsent samt „dickes Dankeschön“ für die ehrenamtliche Tätigkeit überreichte ihr jetzt Ortsbürgermeister Stefan Nolte in Form eines sommerlichen Blumenstraußes.

sr