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Duderstadt 60 neue Fahrradbügel für Duderstadt
Die Region Duderstadt 60 neue Fahrradbügel für Duderstadt
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10:00 07.05.2019
Am Bauhof lagern neue Fahrradbügel, die in der nächsten Zeit im Stadtgebiet installiert werden. Maik Gatzemeier (l.) und Claus Nolte mit den Fahrradbügeln auf dem Bauhof. Quelle: Christina Hinzmann
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Duderstadt

Was sich beim Masterplan Radverkehr Duderstadt tut, wird die Stadtverwaltung am Donnerstag, 9. Mai, im Stadtentwicklungsausschuss mitteilen.

Im März hatte die Grünen-Fraktion im Rat der Stadt um Informationen zur Umsetzung des Radverkehr-Masterplans für Duderstadt gebeten. Immerhin, so erinnert Fraktionsvorsitzender Jochen Mitschke, waren im vergangenen Jahr bereits bei einer Verkehrsschau verschiedene Punkte angesprochen worden. Seinerzeit hieß es, dass Duderstadt im Idealfall Modellkommune werden könnte, auf jeden Fall aber Mittel in die Sicherheit auf zwei Rädern in der Stadt fließen sollen.

Einige Gefahrenpunkte waren ausgemacht und Maßnahmen festgelegt worden, um den Radverkehr in Duderstadt sicherer zu machen. Dazu zählten das Markieren von Furten, um ein sicheres Queren der Straßen oder von Grundstücksausfahrten stark frequentierter Märkte zu ermöglichen. Weiterhin sollte es zusätzliche Piktogramme einschließlich Richtungspfeilen geben.

Schilder und Bordsteinabsenkungen

Wie die Stadtverwaltung jetzt in der Vorlage zur anstehenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses ausführt, würden zurzeit die Ausschreibungsunterlagen für das Anbringen von Verkehrszeichen und Hinweisschildern erstellt. Die Arbeiten sollen dann ab etwa Mitte Juni erfolgen. Außerdem seien in den nächsten Monaten „bei passender Gelegenheit im Rahmen der Unterhaltungsarbeiten Straßenbau“ verschiedene Einzelmaßnahmen vorgesehen. Unter anderem sollen eine Straßenleuchte versetzt und vorhandene Schilder geändert, versetzt oder entfernt werden. Auch Bordsteinabsenkungen stehen auf der Liste. In der Steintorstraße sollen Pflanzbeete vorgezogen werden, heißt es in der Sitzungsvorlage weiter.

Der Bauhof der Stadt Duderstadt wird in nächster Zeit 60 neue Fahrradbügel aufstellen. Diese stelle der Landkreis Göttingen der Stadt im Rahmen des Förderprogramms „Fahrradabstellanlagen für Kommunen im Landkreis Göttingen“, das auch „500-Bügel-Programm“ genannt wird, zur Verfügung. Der Bedarf und geeignete Standorten seien ermittelt worden. Folgende Standorte sind danach vorgesehen: Janusz-Korczak-Grundschule fünf Bügel, Grundschule Nesselröden vier, Grundschule Mingerode acht und Grundschule Tiftlingerode fünf Bügel. Für den Inklusiven Campus sind fünf Bügel reserviert, drei sollen künftig an der Vorderseite des Stadthauses und zehn für Mitarbeiter im Bereich Stadthaus installiert werden. Acht Fahrradbügel soll es am Zentralen Omnibusbahnhof, fünf am Haus St. Georg sowie sieben am Jufi-Mehrgenerationenhaus geben.

Übergangslösung am ZOB

Am ZOB sollen die Bügel unter der Überdachung am ehemaligen Kiosk installiert werden, denn dieser werde nicht mehr als solcher genutzt. Vorteil: der Platz ließe sich zu einer „witterungsgeschützten Fahrradabstellanlage umzufunktionieren“ – das allerdings ausdrücklich „als Übergangslösung bis zu den geplanten Umbaumaßnahmen“ am ZOB.

Ein Teil der neuen Fahrradbügel lagere bereits beim Bauhof. Sie sollen „demnächst“ aufgestellt werden, kündigt die Verwaltung an. Der Einbau ist in Hülsen geplant, „so dass die Bügel jederzeit wieder entfernt werden können“.

Für die von Bündnis 90 / Die Grünen im August vergangenen Jahres angeregten sogenannten „Geschützten Radfahrstreifen“ auf dem Stadtring, etwa durch „zusätzliche physische Barrieren beziehungsweise Verkehrs-Leitsysteme“, gebe es nach Aussage der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar „bislang noch keine gesetzlichen Grundlagen“. Daher sollen die Straßenbaulastträger der klassifizierten Straßen um Stellungnahme gebeten werden, kündigt die Verwaltung an. Das Förderprogramm des Landkreises könne dafür nicht in Anspruch genommen werden, da es sich dabei nicht um eine Masterplan-Maßnahme handle.

Von Britta Eichner-Ramm

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