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Duderstadt Volle Kirchen an den Weihnachtstagen
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11:55 23.12.2017
Pastorin Christina Abel in der weihnachtlich geschmückten evangelischen Kirche St. Servatius. Quelle: Foto: Richter
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Duderstadt

„In einer unserer Gesprächsrunden haben wir festgestellt, dass die meisten Menschen wohl Weihnachten feiern, wie es ihnen von Eltern und Großeltern vermittelt wurde“, sagt Galluschke, Propst in der katholischen Gemeinde St. Cyriakus. Die Weihnachtsfeste der Kindheit würden viele mit Frieden, Harmonie und familiärer Geborgenheit verbinden und diese positiven Erfahrungen an ihre Kinder weitergeben.

Dazu gehöre eben auch der Gottesdienst. Möglicherweise sei damit die Sehnsucht nach Verwurzelung und Heimat verbunden. „Punktuelle Kontinuität“ nennt Galluschke diese Sehnsucht, die manche Menschen vielleicht nur an Weihnachten in die Kirchen treibe, andere möglicherweise zum Familiengottesdienst einmal im Monat, und wieder andere jeden Sonntag zu Heiligen Messe.

Er akzeptiere alle Beweggründe der Menschen, in die Kirche zu gehen. „Die Gottesdienstvorbereitung zu Weihnachten ist natürlich immer eine besondere Herausforderung, nicht nur wegen des enormen Geräuschpegels bei so vielen Menschen und kleinen Kindern“, sagt Galluschke. Die Botschaft der Menschwerdung, die Verletzlichkeit des Kindes in der Krippe, erfordere eine gründliche Vorbereitung der Predigt, um alljährlich die tiefe Bedeutung dieser Botschaft den Menschen nahezubringen, sagt der Propst.

Auch Christina Abel, Pastorin der evangelischen Gemeinde St. Servatius, freue sich über eine volle Kirche zu Weihnachten. „Da wird dann die große Gemeinschaft wirklich spürbar. Viele Menschen erleben vielleicht gerade zu Weihnachten ihre Verbundenheit mit der Kirche, die im Alltag dann nicht so deutlich wird“, meint Abel. Sie betont, dass nicht die Anzahl der Kirchenbesuche der Maßstab dieser Verbundenheit sei.

Die Motivation, Weihnachten zum Gottesdienst zu gehen, hält Abel für vielschichtig. Zum Teil möge sie im Traditionsbewusstsein begründet sein. „Aber viele Menschen haben ein Gespür dafür, dass zwischen Alltag und Geschenken auch eine besondere Tiefe im Weihnachtsfest liegt“, sagt Abel. Auf den Gottesdienst bereitet sie sich in dem Bewusstsein vor, dass die Kirche voll sein wird.

Und auch dem Kindergottesdienst misst sie eine besondere Bedeutung bei. „Dazu wird vom Vorbereitungsteam jedes Jahr einen andere Erzählperspektive für die Weihnachtsgeschichte ausgewählt“, erklärt die Pastorin, betont aber, dass die Geschichte dennoch traditionell erzählt werde, sodass jedes Kind die Handlung wiedererkennen könne. In diesem Jahr stehe Josef als Handwerker im Mittelpunkt, der sich Gedanken über die Patchworkfamilie mit dem Jesuskind macht.

„Ich freue mich wirklich sehr, dass Weihnachten bei uns noch so viele Menschen in die Kirche kommen“, sagt Abel. Auch in den anderen Gemeinden des Eichsfelds sind die Gottesdienste zu Weihnachten in den vergangenen Jahren sehr gut besucht gewesen.

Von Claudia Nachtwey

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