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Duderstadt Weihnachtsbeleuchtung wird ausgeweitet
Die Region Duderstadt Weihnachtsbeleuchtung wird ausgeweitet
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19:42 17.11.2010
Von Kuno Mahnkopf
Alle Jahre wieder: Duderstadt wird herausgeputzt.
Alle Jahre wieder: Duderstadt wird herausgeputzt. Quelle: Pförtner
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Bei allem Räsonieren über Vergänglichkeit und zyklische Wiederkehr geht zumeist unter, mit wieviel organisatorischem und finanziellem Aufwand Treffpunkt Stadtmarketing Jahr für Jahr die gute Stube der Stadt schmückt. In diesem Jahr wird dabei die Latte ein ganzes Stück höher gelegt: Es gibt nach einem Jahr Pause wieder einen Bürgerbaum, der Weihnachtsmarkt am Rathaus geht in die zweite Runde, und die Beleuchtung wird ausgeweitet.
Wenn alle Grundschüler in ihren Klassenzimmern sitzen, wird am heutigen Donnerstag ab 8 Uhr in der Mingeröder Ortsdurchfahrt vom Bauhof eine rund zwölf Meter hohe Fichte gefällt, von der Firma Schneemann nach Duderstadt transportiert und durch den Dachdeckerbetrieb Koch am langjährigen Bürgerbaum-Stammplatz an der Apsis der Unterkirche aufgestellt. Die tägliche Gutschein-Verlosung in der Adventszeit findet allerdings wie schon im Vorjahr nicht mehr unter dem Bürgerbaum, sondern am Rathaus als neuem Standort des Weihnachtsmarktes statt.
Der wird bereits am Freitag, 26. November, um 17 Uhr eröffnet. Das Kinderkarussell und die sieben Versorgungsstände mit Schwerpunkt Glühwein und Bratwurst bekommen an den Wochenenden Verstärkung durch Verkaufsstände, zum täglichen Ausklang gibt es eine Happy Hour, der Rathaus-Vorplatz wird mit Nadelbäumen gespickt. Zum Begleitprogramm des Weihnachtsmarktes tragen unter anderem das Blasorchester Duderstadt, die Turmbläser, Musikschule und Stadtbücherei bei. Neu sind drei überdachte Tische mit Stehhilfen für gemütliche Glühwein-Runden, die von Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung (GAB) gebaut werden und die Treffpunkt-Vorsitzender Hubertus Werner wegen ihrer Form als „Futterkrippen“ bezeichnet.
Erstmals werden in diesem Jahr nicht nur die Linden in der Marktstraße, sondern auch die Akazien rund um die Unterkirche mit Lichterketten versehen. Beim adventlichen Lichterzauber, für den die Eichsfelder Energie- und Wasserwirtschafts GmbH (EEW) den Strom sponsert, muss zunehmend der rasanten Entwicklung in der Beleuchtungsbranche Rechnung getragen werden. „Was kaputt ist, muss komplett erneuert werden“, sagt Treffpunkt-Vorsitzender Hubertus Werner. Das gilt für die Lichterketten in den Linden, für die es keine Trafos mehr gab, ebenso wie für die Weihnachtssterne über den Straßen, deren bläulich schimmernde LED-Leuchten jetzt das wärmere Licht in den Tannengirlanden kontrastieren.