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Duderstadt Wie kommt das Max-Näder-Haus bei den Duderstädtern an?
Die Region Duderstadt Wie kommt das Max-Näder-Haus bei den Duderstädtern an?
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19:18 26.06.2015
Das Max Näder Haus vor den Umbauarbeiten.
Das Max Näder Haus vor den Umbauarbeiten. Quelle: Archivfoto
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Duderstadt

„Mir gefällt es“, sagt Sophia Botaktsis, die in der Duderstädter Innenstadt arbeitet. Solch ein Bau tue der Stadt gut. Gerade die Verbindung aus Neuem und Altem gefalle Ihr.

„Ich habe vom Max-Näder-Haus aus der Zeitung erfahren“, sagt Ingrid Zellermann. Sie habe zwar keine Ahnung, was in dem Haus geschehen soll, die Fassade sei aber bereits sehr schön. „Es ist schon beeindruckend, was  man aus dem klassischen Haus  mit modernen Mitteln gemacht hat“, sagt sei. Architektonisch sei es sehr interessant.

Angelika Wachtel betrachtet nicht nur das Haus, sondern auch die Familie Näder als Glücksfall für Duderstadt. „Was wäre Duderstadt, wenn wir Ottobock und Familie Näder nicht hätten?“, fragt sie. Schon zu Zeiten Max Näders seien immer neue Impulse zur Entwicklung der Stadt gesetzt worden. Dies sei heutzutage durch die Sanierung des Tabalugahauses und des Hotels Zum Löwen deutlich zu sehen. Dazu schaffe Ottobock „Arbeit für alle“. Abschließend sagt sie: „Das Max-Näder-Haus ist schon ein toller Bau“.

„Mein Mann hat die Fassade des Max-Näder-Hauses mitgebaut“, sagt Yvonne Block, die sich über die Beteiligung ihres Mannes am Bau freut. Sie fände es grundlegend gut, dass Näder solche Projekte angeht. „Sonst wäre in Duderstadt ja überhaupt nix“, sagt sie. Eine kleines Problem habe sie aber mit dem Bau, das sie äußerst vorsichtig formuliert: „Für eine Altstadt ist das Haus jetzt ganz schön modern.“

„Ich denke das Gebäude fügt sich schön ins Stadtbild ein“, sagt Astrid Neuholz. „Großartig“ finde sie, dass das Haus zum  100. Geburtstag von Max Näder  fertig geworden sei. Sie als Lehrerin an der Duderstädter Pestalozzi-Schule begrüße das Engagement der Familie Näder, nicht nur die baulichen Projekte, auch ihre Anstrengung im Bereich der Inklusion.

„Es war stressig, weil am Hindenburgring alles voller Autos war“, beschreibt Simone Wippermann die Situation an der Baustelle in den Tagen vor der Fertigstellung des Gebäudes. Sie möchte sich das Gebäude aber unbedingt von innen angucken.

Von Kay Weseloh