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Duderstadt Würdigung des gesellschaftlichen Beitrags sehr alter Duderstädter
Die Region Duderstadt Würdigung des gesellschaftlichen Beitrags sehr alter Duderstädter
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14:49 06.06.2019
Die ältesten Bürger Duderstadts und ihre Begleiter werden von Bürgermeister Wolgang Nolte im Rathaus empfangen. Quelle: Nachtwey
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Duderstadt

Die ältesten Bürger Duderstadts hat Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) zum Empfang der Altersjubilare eingeladen. Seniorinnen, die um die 100 Jahre alt sind, kamen ins Duderstädter Rathaus.

Die Gäste des Bürgermeisters und der Integrationsbeauftragten Regina Steffens-Grosche gehörten der Generation an, die den Zweiten Weltkrieg miterlebt hatte. Karla Hartge (104) hat es nach dem Krieg und nach ihrer Flucht aus der damaligen Sowjet-Zone ins Eichsfeld verschlagen.

In Duderstadt leben zehn Senioren im Alter um die 100 Jahre

Marie-Helene Gatzemeier (98) ist in Hilkerode als Müllerstochter aufgewachsen und immer dort geblieben. Harte Arbeit in der Mühle und in der Landwirtschaft hätten ihr Leben geprägt.

Margarete Nietmann (99) ist in Quakenbrück bei Osnabrück aufgewachsen und nach dem Krieg aufgrund der Wohnungsnot ins Eichsfeld gelangt. In einem selbst geschriebenen, vielstrophigen und frei vorgetragenen Gedicht brachte sie ihre Sehnsucht zum Heimatort zum Ausdruck. Insgesamt leben im Duderstädter Stadtgebiet zehn Senioren im Alter um die 100 Jahre; die älteste ist 106.

Empfänge für Bürger aller Generationen

Seit fünf Jahren laden wir zum Empfang der Altersjubilare ein“, erklärte der Bürgermeister und sprach seine Anerkennung für den gesellschaftlichen Beitrag der alten Generation aus. Außerdem dankte er allen pflegenden Angehörigen sowie den zahlreichen Mitarbeitern in Pflege-Einrichtungen und Institutionen für deren Arbeit.

Die Empfänge – auch für Familien mit Neugeborenen, Behindertengruppen, Schüler und weitere – sollen das Leitmotiv der Stadt als „Generationengerechte Stadt“ unterstreichen. ny

Von Claudia Nachtwey

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