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Duderstadt Zauberhafte Elfe sorgt für große Verwirrung
Die Region Duderstadt Zauberhafte Elfe sorgt für große Verwirrung
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19:58 22.03.2010
Märchenhafter Besuch und Verwicklungen in Mingerode: Butler Johann und Elvira (rechts) diskutieren mit der Elfe.
Märchenhafter Besuch und Verwicklungen in Mingerode: Butler Johann und Elvira (rechts) diskutieren mit der Elfe. Quelle: OT
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Schon bei der ersten Aufführung am Freitag waren alle Sitzplätze im Saal belegt. Bevor sich der Vorhang hob, begrüßte Stephanie Kunze von der Theatergruppe die gespannten Gäste und resümierte in Stichworten die Geschichte der 1994 ins Leben gerufenen Theatergruppe, würdigte dabei ebenso Darsteller, die seit der ersten Stunde dabei sind, solche, die nicht mehr dabei sein können, und natürlich auch die Neuzugänge. Auch die Dekoration des Saales war eine Hommage an die Geschichte der Theatergruppe. Zu finden waren beispielsweise kleine Plakate mit allen bisher von der Gruppe aufgeführten Titeln. Und sogar auf die Frage, wer sie alle gesehen habe, gab es Positiv-Meldungen aus dem Publikum. Längst haben die Mingeröder Mimen Fans und Zuschauer weit über die Grenzen ihres Heimatdorfes hinaus.

Das Stück, das zum 15. Geburtstag begeisterte ist märchenhaft: Elvira (Veronika Hagemann), die Nichte der von Wechtenbrechts, findet bei einem Spaziergang im Wald den Zauberstab einer Elfe (Julia Otto). Als die Elfe diesen wiederholen möchte, wird sie von Butler Johann (Sebastian Wüstefeld) entdeckt. Doch was Johann und Elvira nicht mitbekommen: Alle im Haus haben jetzt einen Wunsch frei. Das führt zwangsläufig zu den absurdesten Verwicklungen. So möchte Frau von Wechtenbrecht (Gaby Kunze) abnehmenen, ihr Gatte (Werner Grobecker) stets katerlos betrunken sein, Schwiegertochter „Binchen“ (am Freitag von Judith Lenz dargestellt, am Sonnabend und Sonntag von Jennifer Laurisch-Mantel) wird von Sohn Alexander (Konstantin Dornieden) zum „Vamp“ gewünscht, und Binchen selbst möchte, dass Elvira auch so schön in Zitaten sprechen könne, wie sie selbst. So zitiert Elvira ständig Goethe, Shakespeare und Co.

In diesem Verwirrspiel kann dann nur noch die Elfe helfen, alarmiert von der ratlosen Elvira. Doch alle Hausbewohner haben ihre Wünsche verbraucht, so dass diese nicht mehr rückgängig gewünscht werden können.

Nun schalten sich noch Amor (Marc Feike), eine Psychiaterin (Susanne Brockmann), ihre Wärter (Stephanie Kunze und Jennifer Laurisch-Mantel beziehungsweise Jennifer Lenz am Sonnabend und Sonntag), eine Kommissarin (Marita Grobecker) und nicht zuletzt Frau Professor Morgenroth (Ines Mantel) und ihr Sohn Thomas (Christoph Dornieden) ein, und das lustige Durcheinander ist komplett.

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