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Duderstadt Beachvolleyballplatz wird eingeweiht
Die Region Duderstadt Beachvolleyballplatz wird eingeweiht
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19:54 29.09.2016
Von Claudia Nachtwey
Mit ersten Wettkämpfen ist zum Abschluss der EGD-Projektwoche der neue Beachvolleyballplatz eröffnet worden.foto: Thiele
Mit ersten Wettkämpfen ist zum Abschluss der EGD-Projektwoche der neue Beachvolleyballplatz eröffnet worden.foto: Thiele Quelle: Oliver Thiele
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Duderstadt

Schulleiter Thomas Nebenführ und Michael Osburg, Vorsitzender des Fördervereins, gaben gemeinsam einen kurzen Rückblick, wie aus brachliegenden, schattigen Tennisplätzen ein heller, attraktiver Beachvolleyballplatz werden konnte. Von der Idee im Mai 2014 konnte mit Hilfe von privaten Sponsoren, Spenden von Unternehmen, Unterstützung der Eltern, Schüler und Lehrer und des Fördervereins der benachbarten Heinz-Sielmann-Realschule bis 2016 das gemeinsame Projekt beendet werden.

„Die Kosten von rund 36000 Euro wären viel gewesen, aber aufgeben wollten wir nicht“, erklärte Osburg und zählte einige der Geld-, Sach- und Arbeitskraft-Spender auf, darunter auch die Schüler selbst. Der Abi-Jahrgang 2016 hatte mit Aktionen Überschüsse erwirtschaftet und spendete diese in der Höhe von 2016 Euro. Und auch die Klassenverbände beteiligten sich. Bei einem Sponsorenlauf kamen rund 10 000 Euro zusammen. Dabei habe die Klasse 9c mit 494 Runden den ersten Platz belegt, lobte Osburg. Und Tim Reischl aus der 6c habe das meiste Geld zusammengelaufen: 308 Euro konnte er in 14 Runden an Spenden einbringen. Mit dieser letzten Aktion für den Beachvolleyballplatz seien die Kosten gedeckt, so Osburg.

Nachdem Sportlehrer und Schüler das neue Spielfeld mit einem Turnier einweihen konnten, starteten auch in den Räumen der Schule die Präsentationen der Projekte, in denen 850 Schüler eine Woche lang Zeit hatten, sich mit Themen zu beschäftigen, die sonst so nicht im Lehrplan standen. „Kochen und Sport waren auch hier sehr beliebt“, erklärte die Lehrerin und Organisatorin Katharina Osburg.

Aber auch Projekte, wo soziales Engagement gefordert wurde wie beispielsweise Begegnungen mit Flüchtlingen, sowie musikalische und künstlerische Präsentationen weckten das Interesse der Schüler und Besucher. Einblicke gab es zudem in Zeiten, die für Schüler von heute kaum noch vorstellbar zu sein scheinen: Der Workshop „Analoge Fotografie“ hatte zur Folge, das ein schulisches Fotolabor eingerichtet werden konnte. „Das soll auch an der Schule bleiben und bei Bedarf für solche Aktionen genutzt werden“, erklärte Katharina Osburg. Programm-Highlights am Vorführtag waren zudem eine Modenschau, der Geräteparcour, Ergebnisse der Krimi- Schreibwerkstatt, Tanz und Musik.