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Duderstadt Perspektiven für den Handel
Die Region Duderstadt Perspektiven für den Handel
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19:46 22.03.2017
Von Axel Artmann
Das frühere Marktkauf-Areal. Quelle: Niklas Richter
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Duderstadt

Die Änderung für den Bereich Schöneberger Straße 6-8 soll einhergehen mit einer deutlichen Verringerung der zulässigen Gesamtverkaufsverfläche: von bislang höchstens 4500 Quadratmetern auf künftig höchstens 3200 Quadratmeter. Ziel sei es, den Innenstadthandel zu stärken und zugleich den Versorgungsstandort dauerhaft zu sichern. Für die Errichtung des neuen Einkaufszentrums sollen die bisherigen Gebäude abgerissen werden, erläutert Ausschussvorsitzender Hermann Hesse (CDU).

Die Fläche des Verbrauchermarktes dürfe höchstens 3000 Quadratmeter betragen, heißt es in der Bauplansatzung, die von der in Northeim ansässigen Planungsgruppe Puche im Auftrag der Stadt Duderstadt erstellt worden ist. Die Kosten für das Erstellen des Gutachtens werden vom Investor getragen, so Hesse. Innenstadtrelevante Sortimente sollen auf 350 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt werden. Dazu zählen Bekleidung und Wäsche, Schuhe und Lederwaren, Bücher und Schreibwaren, Elektroartikel, Foto und Unterhaltungselektronik, Spielwaren, Geschenkartikel und Hausrat sowie Zooartikel, zulässig sind Betriebe des Dienstleistungshandwerks wie zum Beispiel Friseure, Anbieter von Fußpflege und Massagebetriebe.

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Zulässig sind laut Satzung außerdem sonstige nicht erheblich belästigende Gewerbebetriebe, Geschäfts- Büro- und Verwaltungsgebäude. Ausnahmsweise könnten Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke zugelassen werden. Die Satzung macht deutlich, dass dieses Vorhaben den Zielen des Landes-Raumordnungsprogramms Niedersachsen und des Regionalen Raumordnungsprogramms des Landkreises Göttingen gerecht wird.

Die Firma Cima Beratung und Management stellte in einem Einzelhandelsgutachten fest, dass eine entsprechende Änderung der Einzelhandelsentwicklung in der Stadt Duderstadt entgegenkommt, die Innenstadt als Standort für zentrenrelevanten Einkauf nachhaltig zu stärken. Zugleich würde das Areal, das im Flächennutzungsplan der Stadt Duderstadt als Sonderbaufläche dargestellt ist, städtebaulich neu geordnet und aufgewertet, heißt es in dem Gutachten.