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Friedland Anbau von Zuckerrüben bleibt wichtig
Die Region Friedland Anbau von Zuckerrüben bleibt wichtig
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20:10 19.01.2017
Zu Gast in Dramfeld: Der Vorsitzende des Landesverbandes der Maschinenringe Carsten Gerdes. Quelle: R
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Dramfeld

Der Verein hatte sich im abgelaufenen Jahr erfreulich entwickelt. Am Jahresende 2016 zählte der MR 650 Mitglieder. Entgegen dem Trend des strukturbedingten Rückgangs der landwirtschaftlichen Betriebe auch im Raum Göttingen konnte der Mitgliederbestand damit sogar leicht ausgebaut werden. „Das ist ein Beweis dafür, dass der MR mittlerweile als Partner für den ganzen ländlichen Raum wahrgenommen wird und nicht nur für die Landwirtschaft“, sagte Hampe. Rund 100 000 Kubikmeter Gülle und Gärreste mit den beiden über den MR organisierten Gülleketten konnten umweltfreundlich ausgebracht werden. Zudem wurde in diesem Bereich weiter investiert um die Gülle direkt in den Boden einarbeiten zu können. Für die Kläranlagen Göttingen, Duderstadt und Baunatal wurden insgesamt 8271 Tonnen Klärschlamm landwirtschaftlich verwertet. Der Vertrag mit der Stadt Göttingen ist ausgelaufen und an der neuen Ausschreibung hatte der MR sich nicht mehr beteiligt, weil die Nachfrage in der Landwirtschaft nicht mehr gegeben ist.

Im Bereich der Dienstleistungen rund um die Zuckerrübe konnten die Aktivitäten weiter ausgebaut werden. Mit den fünf vom MR betreuten Rübenrodern wurden in fünf Bundesländern insgesamt 2780 Hektar Zuckerrüben gerodet. Das ist eine Steigerung von 5 Prozent. Die Rübenmenge, die am Feldrand gereinigt, verladen und in die Fabriken nach Wabern, Nordstemmen und Schladen transportiert wurde, konnte um 7 Prozent auf 128 500 Tonnen erhöht werden. Zudem wurden rund 12 000 Tonnen in die regionalen Biogasanlagen transportiert. Etwa 5000 Tonnen liegen noch an den Feldrändern in der Region. Diese werden in die Biogasanlage nach Rosdorf transportiert. Die Akteure des MR gehen davon aus, dass der Rübenanbau in der Region erhalten bleibt, trotz des Auslaufens der Zuckermarktordnung.

Von Berhard Marks