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Friedland Einsturzgefährdete Kirchmauer wird saniert
Die Region Friedland Einsturzgefährdete Kirchmauer wird saniert
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09:52 24.02.2017
Sanierung an der Kirche schlägt mit 220000 Euro zu Buche.
Sanierung an der Kirche schlägt mit 220000 Euro zu Buche.
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Niedernjesa

Aus Kalkstein wird die Mauer wieder errichtet und mit rotem Sandstein abgedeckt, kündigte Friele an. Die Gemeinde Friedland will sich an den Kosten mit 20.000 Euro beteiligen. Fördermittel sind bei der Europäischen Union beantragt. Ein Mitspracherecht bei der Bepflanzung des Hangs machte Ortsbürgermeister Jürgen Rozeck (SPD) im Namen des Ortsrats geltend. Das „wild wuchernde Unkraut“ auf dem Hang mitten im Ort störe die Bürger, erklärte er.

Das Pflaster des 170 Meter langen Fußwegs entlang des Sportplatzes bis zur Bushaltestelle an der Bundesstraße hat der Sportverein entfernt und gesäubert. Die Fichten, deren Wurzeln das Pflaster hochgedrückt hatten, sind gefällt worden. Nun saniert der Friedländer Bauhof den Weg und pflastert ihn mit den alten Steinen neu, erfuhr der Ortsrat.

Bereits im vergangenen Jahr wurden mehrere alte Bäume auf dem Friedhof gefällt, die mit ihren Wurzeln den 60 Meter langen Teerweg zerstört haben. Ihn will die Gemeinde im Frühjahr sanieren. Den Bau eines Kletterfelsens auf dem Spielplatz regt Ortsratsmitglied Jeanne Schöningh (SPD) an. An den geschätzten Baukosten von 10.000 Euro will sich der Deutsche Alpenverein mit 500 Euro beteiligen. Der Ortsrat zeigte sich beeindruckt. Das fehlende Geld müsste die Gemeinde bereitstellen.

2022 jährt sich die urkundliche Ersterwähnung von Niedernjesa zum 1000. Mal. Über die Gestaltung der Feier wird der Ortsrat beraten, sagte Rozeck. Die Vereine und die Kirche sollen hinzugezogen werden. Ein Problem: Ortsheimatpflegerin Inga Boll hat ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.