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Friedland Vier Kinder durch Flügelmine getötet
Die Region Friedland Vier Kinder durch Flügelmine getötet
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07:30 10.04.2019
Spende für Gedenkkreuz in Elkershausen: Rammenzweig, Reiß und Linne (v.l.). Quelle: Rammenzweig
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Elkershausen

Auf dem Friedhof in Elkershausen erinnert ein Kreuz aus Muschelkalkstein an vier Kinder, die im Juli 1945 beim Spielen durch eine Minenexplosion getötet wurden. Dieses Projekt des Heimatvereins Elkershausen haben die Ortsverbände Friedland und Göttingen-Grone des Sozialverbands Deutschland (SoVD) mit einer Spende unterstützt.

Unter Beachtung der jeweiligen Verbandsgröße hat der OV Göttingen-Grone 350 Euro, der OV Friedland 100 Euro zur Verfügung gestellt. Das teilt der Friedländer OV-Vorsitzende Wolfgang Linne mit, der die Spende gemeinsam mit Gerhard Reiß vom Vorstand des OV Göttingen-Grone bei einer Besichtigung des Gedenkkreuzes an die Elkershäuser Heimatvereinsvorsitzende Rita Rammenzweig übergab.

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Marodes Holzkreuz ersetzt

Beide Ortsverbände seien der Auffassung, dass eine derartige Tragödie nicht vergessen werden, sich nicht wiederholen dürfe und als Mahnung diene, sagt Linne. Bei der Explosion der Flügelmine seien im Juli 1945 vier Kinder ums Leben gekommen, ein weiteres Kind schwer verletzt worden. Der Heimatverein Elkershausen habe deshalb 1997 ein Holzkreuz auf dem Friedhof errichtet. Weil das marode war, ist es durch ein Steinkreuz mit den Namen der verunglückten Kinder ersetzt worden.

Von Kuno Mahnkopf

12.04.2019